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Tausende Liter Wasser dringen in das marode Atommülllager Asse ein - wie lange geht das noch gut? Erstmals hat Umweltminister Röttgen die Anlage besucht und sich empörten Anwohnern gestellt.
Es ist das größte Dreckloch der Republik - und Deutschlands wohl gefährlichste Deponie: Im Atommülllager Asse lagern nicht nur atomarer Abfall, sondern auch Arsen und Blei, wie der stern herausgefunden hat. Da der Salzstock sich langsam auflöst, werden die 126.000 zum Teil korrodierten Müllfässer zu tickenden Zeitbomben.
Das Atommülllager Asse löst sich langsam auf. Wasser sickert ein, die Behälter in denen die radioaktive Lauge lagert sind zum Teil korrodiert und zudem werden dort auch noch Arsen und Blei aufbewahrt. Als Endlager war das Bergwerk nie geeignet.
15.000 Menschen haben in einer 52 Kilometer langen Lichterkette für mehr Transparenz bei der Atommüllentsorgung demonstriert. Die Kette reichte von Salzgitter über das umstrittene Lager Asse nach Braunschweig.
Deutliche Worte des Bundesamtes für Strahlenschutz: Der Präsident der Behörde, Wolfram König, hat besorgte Bürger in Niedersachsen über die aktuelle Lage im Atommüllager Asse informiert. Dabei nannte König das ehemalige Bergwerk "ein schwer einsturzgefährdetes Haus".
In einer einsturzgefährdeten Kammer des Atommülllagers Asse sind Behälter entdeckt worden, die unbekannte radioaktive Stoffe enthalten sollen. Zunächst wollen Experten jedoch den Teil des Lagers vor dem Einsturz bewahren und sich dann um die Behälter kümmern.
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