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Täter feuerten mehrmals auf wehrloses Opfer

Der Augsburger Polizist soll mit einer Maschinengewehrsalve getötet worden sein, nachdem er bereits verletzt am Boden lag. Die mutmaßlichen Mörder schweigen weiter zu den Tatvorwürfen.

  Eine Kollegin gedenkt bei einer Trauerfeier Anfang November des erschossenen Polizisten

Eine Kollegin gedenkt bei einer Trauerfeier Anfang November des erschossenen Polizisten

Die Mörder des 41 Jahre alten Polizisten Mathias Vieth in Augsburg sollen nach einem Bericht der "Augsburger Allgemeinen" brutaler vorgegangen sein als bisher bekannt. Die Täter hätten ihr Opfer "regelrecht hingerichtet". Der bereits schwer verletzt am Boden liegende Polizist sei mit einer "Maschinenpistolen-Salve" getötet worden.

Ein Sprecher der Augsburger Polizei wollte ausdrücklich nicht von einer "Hinrichtung" sprechen. Er bestätigte aber, dass auf den Polizisten mehrere Schüsse abgebeben wurden, obwohl dieser bereits schwer verletzt am Boden lag. Die Staatsanwaltschaft Augsburg wollte sich am Samstag nicht zu dem Bericht äußern.

Die beiden Tatverdächtigen, zwei 56 und 58 Jahre alte Brüder, sind am Donnerstag festgenommen worden. Sie sollen am 28. Oktober nach einer Verfolgungsjagd den 41 Jahre alten Polizisten Vieth erschossen und dessen Kollegin verletzt haben. Vieth wurde in Hals, Kopf und Unterleib getroffen und verblutete. Seine Kollegin ist bis heute dienstunfähig.

Fingerabdrücke und ein früherer Polizistenmord

Die Polizei sprach am Freitag von zahlreichen Indizien und einer DNA-Übereinstimmung, die den dringenden Tatverdacht gegen die Brüder untermauerten. Der hauptverdächtige jüngere Bruder sei zudem wegen eines Polizistenmordes aus dem Jahr 1975 zu lebenslanger Haft verurteilt und nach 19 Jahren entlassen worden. Sein älterer Bruder hinterließ am Tatort nach Ermittlerangaben den genetischen Fingerabdruck.

swd/DPA/DPA

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