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30. November 2008, 15:32 Uhr

Milliardär zahlt 200.000 Dollar für Trüffel

Wettbieten der Milliardäre: Bei einer Auktion in Italien hat ein chinesischer Milliardär 200.000 Dollar für ein gutes Kilo weißen Trüffel gezahlt - und damit seinen Ehrgeiz befriedigt. Denn einmal mehr hat Stanley Ho die mitbietenden Scheichs aus Abu Dhabi ausgestochen.

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Aus Macao war Stanley Ho zu der Auktion in Italien zugeschaltet. Der Milliardär erwarb das größte Trüffel und zahlte 200.000 Dollar dafür© Alessandro Bianchi/Reuters

Die größte Trüffel geht an China: Bei einer internationalen Benefiz-Auktion in Italien konnte sich der chinesische Milliardär Stanley Ho erneut den größten der Schlauchpilze sichern. Er erstand das Prachtstück des Angebots - eine 1080 Gramm schwere weiße Trüffel - am Samstag für 200.000 Dollar (158.000 Euro) und stach damit wie bereits im Vorjahr die mitbietenden Scheichs aus Abu Dhabi aus, wie italienische Medien berichteten.

Die Auktion, die per Satellitenschaltung nach London, Macao und Abu Dhabi abgewickelt wurde, habe rund 400.000 Dollar (315.000 Euro) erbracht, die an karitative Einrichtungen gehen sollen - unter anderem an das "Great Ormond Street"-Kinderkrankenhaus in Großbritannien und die Caritas in Macao. Bereits 2007 hatte sich der Chinese ein Prachtexemplar von 1,5 Kilogramm des bei Feinschmeckern überaus beliebten unterirdischen Edelpilzes gesichert, damals für 330.000 Dollar (260.000 Euro).

Trüffel sind die teuersten Speisepilze, am meisten kosten die weißen Trüffel, lateinisch Tuber magnatum, gefolgt von der schwarzen Perigord-Trüffel, Tuber melanosporum. Die weißen Trüffel können je nach Qualität bis zu 6000 Euro pro Kilo kosten. Die Preise für die französischen schwarzen Trüffel sollen in diesem Jahr wegen einer ungewöhnlich guten Ernte um etwa 30 Prozent sinken. Ein Kilo des "schwarzen Diamanten" werde etwa 700 Euro kosten, berichteten französische Medien kürzlich. Im vergangenen Jahr habe der Preis noch bei 1100 Euro gelegen.

DPA
 
 
KOMMENTARE (9 von 9)
 
StefanAugsburg (01.12.2008, 13:19 Uhr)
Wer lesen kann - ist im Vorteil !!
Lest doch einfach mal den Artikel genau durch, bevor Ihr hier wieder mit dem üblichen "Dekadenz-Geschwafel" vom Leder zieht: "Die Auktion, die per Satellitenschaltung nach London, Macao und Abu Dhabi abgewickelt wurde, habe rund 400.000 Dollar (315.000 Euro) erbracht, die an karitative Einrichtungen gehen sollen - unter anderem an das "Great Ormond Street"-Kinderkrankenhaus in Großbritannien und die Caritas in Macao." - Da lasse ich mir etwas Dekadenz gerne gefallen, denn wenn es für einen sozialen Zweck ist, sollen sie nochmal soviel für die Trüffel bezahlen, immer weg mit dem Geld ! :-)
keinheiliger (30.11.2008, 19:27 Uhr)
@mr_s
Ihre Art Humor muesste eigentlich dahin gehoeren, wo die leere Schachtel landet.
Auf den Muell. ( selbstverstaendlich getrennt von wiederverwendbaren Materialien) MfG
mr_s (30.11.2008, 19:02 Uhr)
wenn ein Hartz4-Empfänger...
...sich eine Schachtel Fluppen für 3,80 EUR kauft interessiert das doch auch keine Sau.
107Summer (30.11.2008, 18:19 Uhr)
@vegefanz
der träumt höchstens von so nem Trüffel ;-)
Schmeckt das Zeug auch oder ist es nur die Einbildung die den Preis macht?
deholgi (30.11.2008, 18:04 Uhr)
Ob vegefranz
auch Trüffel kauft?
-
Würde zu ihm passen.
-
Sonst kann ich mich den Vorpostern nur anschliessen. Dekandentes Pack. Und da wundern wir uns über Terroristen in Mumbai?
-
Holgi
OnceKnown (30.11.2008, 17:06 Uhr)
Und nicht nur Chinesen...
...machen so einen Blödsinn. Auch andere paradiesische Staaten wie z.B. Indien haben zwar genug Geld für eine überflüssige und daher idiotische Mondmission aber ganz offensichtlich kein Geld für die Hälfte der Bevölkerung die nach wie vor im Dreck lebt.
Kommentator21 (30.11.2008, 16:40 Uhr)
@endbenutzer
duie Kaste unterstützt sich gegenseitig; Merkel ist ein Marionette im weltweiten Umverteilungsspiel
Kommentator21 (30.11.2008, 16:38 Uhr)
brot für die Welt
falls einer hier sammeln kommt schmeiße ich den rückwärts zur Tür raus, solche Pilzfreunden aus China und anderen Gangstern ist es zu verdanken das die Afrikaner verhungern.
endbenutzer (30.11.2008, 16:29 Uhr)
Und Deutschland zahlt...
...schön brav weiter Entwicklungshilfe an China, während die dortigen Milliardäre sich schadlos halten. Bravo!
 
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