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Trotz unabsehbarer Reaktionen aus der islamischen Welt: Kanzlerin Angela Merkel hat den dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard wegen seiner Verdienste für die Meinungsfreiheit gewürdigt. Der Zentralrat der Muslime reagierte mit scharfer Kritik.
Die Kanzlerin ist genervt, seine Partei will ihn ausschließen, und sein Arbeitgeber ist in Erklärungsnot: Am Tag der Vorstellung seines umstrittenen Buches steht Thilo Sarrazin enorm unter Druck. Die Bundesbank hat eine Entscheidung über ihren Vorstand zunächst vertagt, zeigt sich aber "not amused".
Das Nein der Schweizer zum Bau von Minaretten hat in zahlreichen Ländern zu Kritik geführt, in der islamischen Welt herrscht Entsetzen. Die Vereinten Nationen wollen nun prüfen, ob das Verbot mit internationalem Recht vereinbar ist.
Die Ausländerbeauftragte des Bundes, Maria Böhmer (CDU), hat dazu aufgerufen, das Verfahren um den Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini mit Ruhe und Besonnenheit zu verfolgen.
Die umstrittene Kundgebung von Rechtsradikalen in der Kölner Innenstadt ist von der Polizei verboten worden. Bereits seit dem frühen Morgen hatten sich Tausende Demonstranten in Köln versammelt, um gegen den "Anti-Islamisierungs-Kongress" zu protestieren. Dabei kam es zu gewalttätigen Ausschreitungen.
Harsche Kritik von allen Seiten haben die Vorschläge hervorgerufen, alle zum Islam konvertierenden Menschen zu registrieren. Die Idee sei "Giftmüll", hieß es aus Reihen der SPD. Unions-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach behauptet indes, diesen Vorschlag gar nicht gemacht zu haben.
Wolfgang Bosbach, Unions-Fraktionsvize, hat sich im Kampf gegen den Terrorismus für ein Register ausgesprochen, in dem alle zum Islam-Konvertiten gespeichert werden sollen. Er wolle nicht aus politischer Korrektheit die Augen vor der Realität verschließen.
Der Schriftsteller Ralph Giordano ist die lebende Opposition gegen die geplante Kölner Moschee - nun hat er den Streit mit einem harschen offenen Brief eskaliert. Vor allem in den Reihen der Kölner CDU findet Giordano immer mehr Anhänger.
Er ist der Minister der Metamorphosen, gestern schwarzer Sheriff, heute Integrationsminister. Bei der zweiten Sitzung der Islamkonferenz in Berlin hat Wolfgang Schäuble dabei keine Zweifel daran gelassen, dass er mit den Muslimen zwar über alles reden, keineswegs aber über alles verhandeln will.
Sie nennen sich "Brüder" und wohnten im Gebäude einer islamischen Stiftung: Die Studenten, die drei Mitarbeitern eines christlichen Verlags die Kehle durchgeschnitten hatten, haben angeblich aus religiösen Motiven gehandelt.
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