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3. August 2010, 10:48 Uhr

Sechs Jugendliche ertrinken in Fluss

Tragisches Ende eines Familienausflugs: Im Red River im US-Bundesstaat Louisiana sind sechs Jugendliche ertrunken. Keines der Kinder konnte schwimmen - ebenso wenig die anwesenden Erwachsenen.

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Sechs Kinder ertranken bei dem Familienausflug im Fluss. Besonders tragisch: Keiner der anwesenden Erwachsenen konnte schwimmen© Patrick Pleul/DPA

Im Nordwesten des US-Bundesstaates Louisiana sind am Montag sechs Jugendliche in einem Fluss ertrunken. Ein siebter Jugendlicher konnte nach Angaben der Feuerwehr gerettet werden. Die Teenager im Alter von 13 bis 18 Jahren waren allesamt Nichtschwimmer und vergnügten sich am Montagabend in Begleitung erwachsener Familienmitglieder an einer flachen Stelle im Red River. Plötzlich gerieten die Jugendlichen in tiefes Wasser. Von den anwesenden Erwachsenen konnte ebenfalls keiner schwimmen.

Flussufer kein öffentlicher Badestrand

Nach einer dreistündigen Suche hatten Taucher alle Leichen geborgen. "So etwas schreckliches habe ich in meiner gesamten Berufslaufbahn noch nicht gesehen", sagte Bryan Crawford, Brandmeister der Feuerwehr von Shreveport, über die Bergungsarbeiten. Der genaue Ablauf des Unglücks ist noch unklar. Ein Sprecher der Feuerwehr in Shreveport erklärte, bei den Opfern handle es sich um fünf Jungen und ein Mädchen zweier Familien.

Bei dem Uferabschnitt handelt es sich nicht um einen öffentlichen Badestrand, wie der Bürgermeister von Shreveport gegenüber einer Lokalzeitung erklärte. An der Stelle, an der sich das Unglück ereignete, seien sogar Gräben ausgehoben worden, um den Zugang zum Fluss zu erschweren.

gro/APN
 
 
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