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16. Juli 2010, 06:59 Uhr

Neue Aggregate sollen bis 45 Grad arbeiten

Nach einer knappen Woche Hitze-Drama bei der Bahn hat Konzernchef Rüdiger Grube angekündigt, die Kühlsysteme zu erneuern und eine Erneuerung der Klimaanlagen des ICE-2 zu prüfen. Mit dem Sparkurs der Bahn hätten die Probleme in den Hitze-Zügen nichts zu tun.

Deutsche Bahn, neue Klimaanlagen, 45 Grad, Kühlaggregat, Austausch, Grube

Viel trinken: Was bei heißem Wetter generell gilt, muss auch Bahfahrern dieser Tage geraten werden© Boris Roessler/DPA

Neue Klimaanlagen in Zügen der Deutschen Bahn sollen künftig auch bei Außentemperaturen bis zu 45 Grad funktionieren. Dies habe Bahnchef Rüdiger Grube zugesichert, sagte der Grünen-Verkehrspolitiker Winfried Hermann der "Mitteldeutschen Zeitung". Demnach werden die Geräte vor allem in der zweiten ICE-Baureihe ausgetauscht, die von diesem Jahr an modernisiert werden soll. "Darüber bin ich froh. Das ist ein Ergebnis der Chaostage", sagte der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag. Auch bei Kälte müsse man mit größeren Problemen rechnen, wurde Hermann zitiert. Auch brauche die Bahn mehr Reserven.

Die technische Anpassung dauere aber Jahre. "Die Kapazitäten sind begrenzt." Zugleich erhob Hermann schwere Vorwürfe gegen das frühere Konzernmanagement unter Hartmut Mehdorn. Das Unternehmen sei ausschließlich mit dem Ziel geführt worden, es an die Börse zu bringen. "Da wurde nur das Nötigste investiert, weil alles andere die Bilanzen versaut hätte. Das müssen Rüdiger Grube und die neue Bahnführung jetzt bitter bezahlen."

Grube: Sparkurs nicht Schuld

Die Bahngewerkschaft Transnet hat die Bundesregierung aufgefordert, der Deutschen Bahn mehr Geld für Investitionen zur Verfügung zu stellen. Der Bund mache einen großen Fehler, wenn er der Bahn eine jährliche Dividende von 500 Millionen Euro abpresse, sagte Vorstandsmitglied Reiner Bieck der "Berliner Zeitung". Die Bahn brauche das Geld für Investitionen. Im Rahmen ihres umfassenden Sparpakets beansprucht die Bundesregierung vom Staatskonzern Bahn eine höhere Dividende von 500 Millionen Euro.

Bahnchef Grube führt die Probleme nicht auf den Sparkurs des Unternehmens zurück - sagt er. Vielmehr habe die Bahn für die Wartung der Fernzüge in den vergangenen Jahren mehr ausgegeben, so Grube im Deutschlandfunk. Ganz ausschließen konnte er weitere Saunafahrten trotzdem nicht, betonte aber: "Wir geben uns alle Mühe, dass so etwas nicht vorkommt." Verbraucherschützer fordern für Hitzeopfer jetzt Geld statt Gutscheine von der Bahn.

Dem Unternehmen war immer wieder vorgeworfen worden, wegen seines geplanten Börsengangs einen Sparkurs zu fahren. Dem hielt Grube nun entgegen, allein für die Fernverkehrsflotte seien die Materialausgaben von 298 Millionen Euro 2004 auf 405 Millionen Euro im vergangenen Jahr gestiegen. Der Personalaufwand sei von 84 Millionen auf 96 Millionen Euro erhöht worden. Grube betonte, dass bei der anstehenden Generalüberholung der 44 ICE-2-Züge wegen der Ausfälle überlegt werde, "ob es nicht besser ist, dass wir auch die Klimaanlage entsprechend überarbeiten".

"Da darf man nichts verharmlosen"

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Florian Pronold, griff Grube und seine Kollegen an. Es gebe offensichtlich Fehler im System, sagte er der "Passauer Neuen Presse". "Es geht um die Gesundheit von Menschen. Da darf man nichts verharmlosen."

Wegen der großen Hitze fielen bei der Deutschen Bahn nach eigenen Angaben innerhalb einer Woche in etwa 50 Zügen die Klimaanlagen aus. Am vergangenen Wochenende mussten etwa in Bielefeld viele Fahrgäste mit Kreislaufproblemen behandelt werden. Betroffen sind vor allem ICE 2.

APN/Reuters/swd
 
 
KOMMENTARE (9 von 9)
 
Turmfalke (16.07.2010, 22:11 Uhr)
Die Bahn
ist ein Fass ohne Boden. Man interessiert sich einen feuchten Kehricht um seine Kundschaft und ist nur am schnellen Gewinn interessiert.
Ahnungslose Aufsichtsräte, großkotzig bezahlte Manager vom Typ Mehdorn - Was soll da am Ende auch bei rumkommen.
Administrator (16.07.2010, 13:46 Uhr)
@ L.Gleichmann
Verzichten Sie bitte auf Beleidigungen.

Herzliche Grüße,
Ihre stern.de-Admins
VolkerRockel (16.07.2010, 11:42 Uhr)
re: AlterEgo
Schön wärs'! (?Der Bund finanziert das ihm gehörende Infrastruktursystem und nicht das Rollmaterial.?)

Selbstverständlich finanziert der Bund auch indirekt(!) das rollende Material. -Zum Beispiel fließen der DB AG über die Bestellerentgelte, durch die Länder - aus dem Mineralsteueraufkommen des Bundes - ebenfalls Milliardensummen zu.)


Aus meiner Sicht bedarf es aber noch einer anderen kritischen Würdigung:

Im Zuge der Bahnreform, wurde die Höhe des Anlagevermögens erheblich korrigiert! In Zahlen: ?In der konsolidierten Bilanz der DB und der DR vom 31.12.1993 wird ein Anlagevermögen von (umgerechnet) 56,7 Mrd.Euro ausgewiesen; in der Eröffnungsbilanz der DB AG zum 1.1.1994 stehen nur noch 13,3 Mrd.Euro.? (Das Primon-Gutachten nennt dies eine ?drastische Korrektur des Anlagevermögens? (S.56).)

Bewertet man aber das Anlagevermögen derart zurückhaltend - und der Grund hierfür ist letztendlich ohne Belang - und verzichtet man u.U. zusätzlich auf die Aktivierung von Baukostenzuschüssen und zinslosen Darlehen des Bundes (wie offensichtlich in der Vergangenheit geschehen?), entsteht natürlich eine immer größer werdende Diskrepanz zwischen dem tatsächlichen Wiederbeschaffungswert und dem buchhalterischen Wert.

D.h., wenn sich der Buchwert - unter Berücksichtigung der Abschreibungsdauer - von dem Wiederbeschaffungswert derart wesentlich unterscheidet, entsteht zwangsläufig auch ein verfälschtes Bild darüber, in welcher Höhe tatsächlich Aufwendungen notwendig sind um das Anlagevermögen zu erhalten! D.h. der tatsächliche Werteverzehr würde somit nicht ausreichend beachtet!


Mithin kann - aus meiner persönlichen Sicht - auch nicht ausgeschlossen werden, dass auf Basis des aktuell (zu niedrig?) ausgewiesenen Anlagevermögens der DB AG, sich zukünftig ohnehin ein wesentlicher höherer Erhaltungsaufwand ergeben könnte, wenn man mit einbeziehen würde, dass der Wiederbeschaffungswert tatsächlich wesentlich höher läge, als das ausgewiesene Anlagevermögen den Anschein erweckt!- Aus meiner Sicht ergeben sich hierzu zwingend, seitens der Politik zu beantwortende Fragen!


D.h. aber auch, je niedriger der Abschreibungsbedarf angesetzt ist, je niedriger sind auch die Kosten, die gegenüber den einzelnen Unternehmensteilen für die Nutzung der Infrastruktur verrechnet werden.

Mithin erlaubt die Höhe der Kosten für die Nutzung der Trassen, wiederum einen positiven Effekt auf den Gewinn der Unternehmensteile, die eben nur Nutzer der Infrastruktur sind.

Auszuschließen ist aus meiner Sicht somit nicht, dass dann über die intern verrechneten Kosten der Infrastrukturnutzung, wiederum in anderen Unternehmensteilen Gewinne generiert werden, die dann als dispositive Größe im Unternehmen genutzt werden können!- Zweifelsohne buchhalterisch alles richtig;- ob politisch gewollt sei mal dahingestellt?


Das Thema scheint die Politik aber derzeit nicht zu interessieren...
walhalla (16.07.2010, 11:22 Uhr)
Europäisches Konzept
Ich fürchte, nationale Eisenbahn und Verkehrskonzepte werden uns nicht zukunftsfest machen. Richtig ist trotzdem, den Unterhalt und den Ausbau der Deutschen Bahn zu fordern. Eingebettet in ein europäisches Konzept. Zur Zeit wird konkurenz gross geschrieben zwischen europäischen Bahnen. Da versucht jeder dem jeweils Anderen in seinem Stammland Transportleistungen abzunehmen.Dies geschieht auch in Deutschland. Wir haben vor Kurzem eine englische Gesellschaft gekauft. Ziel ist jeweils die Verdrängung des Anderen.
Hierin sehe ich kein Konzept für die Zukunft. Was wäre doch der Magnetschienenzug mit 500 km/h von Lissabon bis Moskau ein Fortschritt!
So werden wir doch noch eine gewisse Zeit brauchen, bis der Cent bei den politisch Verantwortlichen fällt.
Manager gehorchen in der Regel den Eigentümern eines Unternehmens.
Herr Mehdorn hat den Wünschen von einem gewissen Herrn Schröder Folge geleistet. Ergebnis? Es wird immer wärmer.
NewWorld (16.07.2010, 11:05 Uhr)
@L.Gleichmann
Ich weiß ja mittlerweile, dass sie als Ing. schlechte Erfahrungen gemacht haben, aber bei soviel Hass auf BWLer sollten sie wirklich mal über eine Therapie nachdenken.

L.Gleichmann (16.07.2010, 10:21 Uhr)
Man kann es drehen und wenden
Es kommt immer wieder aufs Gleiche hinaus: Kurzsichtige und dümmliche Betriebswirtschaft, optimiert auf sogenannten schnellen Gwinn und ihre dümmlichen Vertreter, das ist immer wieder der Krebsschaden in der Wirtschaft.
Offenbar hat man auch hier aus Kostengründen die billigste Varinte einer Klimaanlage gewählt. Befreit Wirtschaft und Technik endlich von der Dikatur dummer Betriebswirte.
AlterEgo (16.07.2010, 09:52 Uhr)
Aber an wen sind die richtigen Fragen zu stellen?
?Die Bahn? wird vom Bund nicht mit Milliarden unterstützt. Der Bund finanziert das ihm gehörende Infrastruktursystem und nicht das Rollmaterial. Insofern haben die Ausfälle an Klimaanlagen der ICE2 und die vom Bund finanzierte Instandhaltung des Schienennetzes nix miteinander zu tun und sind zwei vollkommen unterschiedliche Themengebiete. Die unterfinanzierte Instandhaltung und der ebenfalls unterfinanzierte Ausbau des Schieneninfrastruktur in Deutschland wird noch zu ganz anderen Ereignissen führen, als eine ausgefallene Klimaanlage. Auch da wird sich sicher die Politik versuchen, sich aus Ihrer Verantwortung heraus zu stehlen und mit dem Finger auf die Bahn zeigen.

Insofern ist die Dividende der Bahn auch ?echt? und die Bahn wird zum Alimenteur des Bundeshaushaltes. Hahnebüchen wird jedoch das Verhalten der Politik, wenn sie zum einen der Bahn mit dem Abzug der Dividende (dem Recht eines Eigentümers) die Luft für Investitionen nimmt, sich aber gleichzeitig lauthals über die Folgend es Investitionsstaus beklagt.

Und damit braucht es auch kein ?Hinterfragen der Strategie der DB? sondern ein Hinterfragen des Verhaltens des Eigentümers, der zwar genau weiß, wie viel Geld er den Kassen der DB entnimmt, der aber keinerlei Konzept für den Ausbau und Betrieb der ihm gehörenden Infrastruktur besitzt.

Insoweit wäre es doch erst einmal folgerichtig, die Strategie der DB AG im Sinne der Bürger und Steuerzahler auf den Prüfstand zu stellen und das Kerngeschäft der DB AG nach deren Interssenslage (der der Bürger und Steuerzahler!) neu und zukunftsfähig zu definieren!- Und zweifelsohne sollte hierbei der Ansatz sein, dass die DBAG endlich auf eignen finanziellen Füßen stehen kann! (Wobei aus meiner Sicht, dieses nicht heißt, dass man sein Heil in der Privatisierung der DB AG sucht!)

Die technischen Probleme an des Systemen der ICE sind ganz sicher für den Kunden mehr als unerfreulich und brauchen von ihm nicht toleriert zu werden. Isofern spielen sich einige politische Bahn-Basher sicher zu Unrecht als Verteidiger der ?Rechte von Reisenden? auf. Jedoch ? sollte man hier alle Systeme gleich behandeln. Wieso werden z.B. Reisende in Busen, Taxen und Flugzeuge nicht mit diesen ?Rechten? ausgestattet?

Der Verweis nach Frankreich ist ebenfalls wenig hilfreich. Oder kann hier irgendjemand sagen, wann das letzte Mal eine Radachse eines TGV geröntgt worden ist? Mindestens die, die auf dem deutschen Schienenetz unterwegs sind!

Richtiger währe der Blick in die Schweiz. Die Eisenbahn ist dort das führende Infrastruktursystem, wird für die Infrastruktur mit deutlich mehr Geld ausgestattet als in Deutschland und von den Kunden daher viel besser angenommen. Dort bestellen die Kantone (Länder) beständig mehr Verkehr, die Verlagerung des Gütertransportes auf die Schiene wird gefördert und es bestehen Planungen wie Bahn 2030 ? die den Eisenbahnunternehmungen ( von denen es dort verhältnismäßig deutlich mehr gibt als in Deutschland) Planungssicherheit für ihre gewaltigen Investitionen geben.

Damit währe der Krebsschaden im System der deutschen Eisenbahnen für mich lokalisiert ? der fehlende politische Wille, das System zu entwickeln und mit Zukunftschancen auszustatten. Hier sind die richtigen Fragen zu stellen.
leisegang (16.07.2010, 09:43 Uhr)
Schwarzbuch Deutsche Bahn
Im Frühjahr 2009 übernimmt Rüdiger Grube als neuer Bahnchef ein Unternehmen im Chaos: ein beispielloser Spitzelskandal, brechende Zug-Achsen, ein gescheiterter Börsengang. Die Bahn ist zum Global Player geworden - auf Kosten der Bahnkunden und der Mitarbeiter. 5000 Gleiskilometer wurden in zehn Jahren stillgelegt, hunderte Bahnhöfe dichtgemacht. Und das bei steigenden Preisen und miesem Service. Gleichzeitig wurden zehntausende Jobs vernichtet. Auf Basis intensiver Recherchen, interner Dokumente und vieler Gespräche mit Mitarbeitern und Managern entlarven die beiden Journalisten das System Deutsche Bahn. Sie decken gefährliche Defizite, folgenschwere Fehlentscheidungen und politische Netzwerke auf.
Die Autoren arbeiten beim ZDF-Magazin "Frontal 21", das für seine kritischen Recherchen bekannt ist.

http://www.hugendubel.de/Popup.aspx?type=ARVATO&isbn13=9783570100363&height=700&width=568&format=book
VolkerRockel (16.07.2010, 09:10 Uhr)
Es müssen jetzt die richtigen Fragen gestellt und beantwortet werden!
Die Bahn wird doch bereits jährlich durch Milliarden Summen des Bundes unterstützt! Und obwohl sie mit der letzten Bahnreform "schuldenfrei" gestellt war, hat sie dennoch wieder einen Schuldenberg angehäuft, der zwar in den letzten Jahren etwas kleiner geworden, andrerseits auch auch "Tafelsilber" veräußert wurde!

Vermutlich kann die DB AG derzeit überhaupt nur Gewinne ausweisen, weil sie durch den Bund erheblich bezuschusst wird und - ein weiteres goody - nicht auf den realen Wert ihres Anlagevermögens abschreiben muss!- Insoweit ist die sogenannte "Dividende" für sich gesehen (begrifflich) ein potemkinsches Dorf; denn im Grunde genommen erhält der Bund damit lediglich einen kleinen Teil seiner Bezuschussung zurück!

D.h., faktisch hängt die DB AG am Tropf des Bundes bzw. der Steuerzahler!- Eine Tatsache, die aber offensichtlich ohne Konsequenzen für das Handeln der DB AG geblieben ist?- Hat dieser Umstand die DB AG doch nicht davon abgehalten, im Ausland weiter zu expandieren?

Insoweit wäre es doch erst einmal folgerichtig, die Strategie der DB AG im Sinne der Bürger und Steuerzahler auf den Prüfstand zu stellen und das Kerngeschäft der DB AG nach deren Interssenslage (der der Bürger und Steuerzahler!) neu und zukunftsfähig zu definieren!- Und zweifelsohne sollte hierbei der Ansatz sein, dass die DBAG endlich auf eignen finanziellen Füßen stehen kann! (Wobei aus meiner Sicht, dieses nicht heißt, dass man sein Heil in der Privatisierung der DB AG sucht!)


Und das Klimaproblem beim ICE?- Wenn man mal als Bürger die diversen "Probleme" des ICE Revue passieren läßt - die offensichtlich bereits Nachbesserung oder kürzere Wartungsinteralle zu Folge hatten (Was haben eigentlich "Nachbesserungen oder kürzere Wartungsinteralle" bislang gekostet?) - dann wäre es doch wohl mal angesagt, der Frage auf den Grund zu gehen, was eigentlich die Ursache dafür ist!

Und aus der Distanz eines Bürgers könnte man auf die Idee kommen, dass diese "technischen Probleme" doch vom Grund her, eher einem "systemimanenten Mangel" zuzuschreiben sein könnten?- So gesehen wäre es doch eher gerechtfertigt, sich nicht nur auf die technischen Ursache zu konzentrieren oder gar nach mehr Geld für Investitionen zu fragen, sondern mal die Planungseffizenz der Organisation an sich zu Hinterfragen!?

Und wenn man nicht weiter weiß, kann man ja mal sich der Expertise der französischen Bahnkollegen bedienen....
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