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29. Dezember 2009, 15:32 Uhr

Rocker-Krieg erfasst Thüringen

Eine Messerstecherei in Erfurt deutet auf einen neuen Schauplatz des Rocker-Kriegs zwischen Bandidos und Hells Angels hin. Ein Mann wurde schwer verletzt, die Polizei nahm vier Verdächtige in Weimar fest.

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Spurensuche am Tatort: Ein 38-Jähriger wurde bei einem Geschäft für Motorradzubehör niedergestochen© Thüringer Allgemeine/Sascha Fromm

Wieder Gewalt in der Rocker-Szene: Ein 38-Jähriger, der dem Motorradclub Hells Angels zugeordnet wird, ist in Erfurt durch einen Messerstich schwer verletzt worden. Wie die Staatsanwaltschaft in Erfurt am Dienstag mitteilte, ist das Opfer nach einer Operation außer Lebensgefahr. Kurz nach der Attacke am Montag seien vier Verdächtige in Weimar festgenommen worden. Zwei der Männer gehören dem konkurrierenden Motorradclub Bandidos an.

Hells Angels erst seit Kurzem in Thüringen

Nach Berichten von "Thüringischer Landeszeitung" und "Thüringer Allgemeinen" wurde der 38-Jährige auf dem Parkplatz eines Geschäfts für Motorradzubehör niedergestochen. In Weimar habe die Polizei später ein Auto gestoppt und die zwei Insassen festgenommen. Später seien zwei weitere Verdächtige in einem Kleintransporter angehalten worden.

Die Bandidos Jena mit Sitz in Weimar beschäftigen Polizei und Justiz in Thüringen seit Monaten. Mehrere Mitglieder sitzen in Untersuchungshaft. Unter anderem ist ein Mitglied nach einer Messerattacke in Weimar wegen versuchten Mordes angeklagt. Die Gruppe Hells Angels ist dagegen erst seit Kurzem in Thüringen aktiv.

Zwei Morde heizen Feindschaft an

Deutschlandweit hat sich die Feindschaft der Hells Angels und Bandidos verschärft, nachdem im August und Oktober zwei Bandidos-Mitglieder in Berlin und Duisburg ermordet wurden. Hinter den Auseinandersetzungen zwischen den Clubs vermuten Ermittler auch Machtkämpfe um Drogenhandel und Prostitution.

APD/DPA
 
 
KOMMENTARE (3 von 3)
 
triptis33 (30.12.2009, 11:21 Uhr)
diese alten säcke
diese alten säcke benehmen sich als währen sie hier in den usa und nicht in thüringen und als währen die alle 15 oder so woodstock ist schon lange vorbei und dieser badito oder angel scheiss sowieso !
lediable (29.12.2009, 21:17 Uhr)
Führerscheinentzug
und sei er auch nur temporär,
wegen Mitgliedschaft in einer solchen kirminellen Bande, das
wäre auch ein hiflreiches Mittel
und vielleicht ein sehr wirksames wenn auch bescheidenes diesem Problem Herr zu werden.
Und der Entzug der Fahrerlaubnis müsste natürlich dann auch durch unsere Polizeibeamten durchgesetzt werden. In den Städten Gemeinden können sie das bisher auch hervorragend gegen ansonsten unbescholtene Bürger. Da sollten sie auch bei den Hells Angels und Bandidos den nötigen Mumm aufbringen können, denke ich. ;)
lediable (29.12.2009, 21:08 Uhr)
Terroristische Vereinigungen
oder zumindest krimininelle Banden?

Warum werden die Burschen nicht bundesweit so eingestuft und bekommen nicht das volle Programm unseres "Rechtsstaats" inklusive SEK Besuchen im Morgengrauen zumindest bei den führenden "Köpfen" ?

Da passiert doch sonst schon harmloseren Bürgern.
Diese Brüder (ob von den Hells Deppen oder Bandidos) machen ihre eigenen Gesetze wider unsere des freiheitlich demokreatischen Rechtsstaats und handeln nach ihren Gestzen nicht nach unseren.

Und verfolgen dabei noch handfeste kommerzielle Eigeninteressen.
(Puff- und Zockerclubreservatverteidung gegen die Staatsmacht).
Ich bin sicher, Politiker JEDER Couleur wären bestens beraten, schellstens gegen dieses Gesellschaftzersetzende Virus
aktiv zu werden. Notfalls auch mit Sondergesetzen, die die Enteignung der Clubmitglieder
wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung oder simpel nur Haftung für den von ihrem Club angerichteten Schaden , ermöglichen.
Wehret den Anfängen!
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