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Pep Guardiola kämpft für Autonomie der Katalanen

Sie bauen Türme, um ihre Unabhängigkeit von Spanien zu erreichen. In mehreren Städten Europas haben die Katalanen für die Autonomie ihrer Heimat demonstriert. Zugpferd in Berlin: Pep Guardiola.

  Verliest auf dem Berliner Alexanderplatz die Forderung der Katalanen nach Unabhängigkeit: Bayern-Coach Pep Guardiola

Verliest auf dem Berliner Alexanderplatz die Forderung der Katalanen nach Unabhängigkeit: Bayern-Coach Pep Guardiola

Mit sogenannten Menschentürmen ("Castells") haben Katalanen auf dem Berliner Alexanderplatz für die Unabhängigkeit ihrer Heimatregion demonstriert - darunter auch FC-Bayern-Coach Pep Guardiola. Mehr als 150 Menschen bauten sich am Sonntag zu einem etwa 20 Meter und zwei rund 12 Meter hohen Türmen auf. Organisiert hatte die europaweite Aktion der katalanische Kulturverein Òmnium Cultural, um für ein Unabhängigkeitsreferendum Kataloniens zu werben, das die spanische Zentralregierung ablehnt.

  Steht für seine politische Überzeugung ein: Der Katalane Guardiola kämpft für die Autonomie seiner Heimatregion

Steht für seine politische Überzeugung ein: Der Katalane Guardiola kämpft für die Autonomie seiner Heimatregion

Hunderte Schaulustige verfolgten dabei den Auftritt des Trainers des FC Bayern München, Pep Guardiola, der aus Katalonien stammt. Er verlas eine Erklärung des Veranstalters vor. Es ist bekannt, dass Guardiola ein Verfechter der Loslösung Kataloniens vom spanischen Staat ist. Zusammen mit anderen katalanischen Prominenten wird er nicht müde, "das Recht auf Unabhängigkeit und Selbstbestimmung" einzufordern. Schon zu seinen Zeiten beim FC Barcelona hat Guardiola die Bestrebungen der Separatisten unterstützt.

  Unter Gleichgesinnten: Pep Guardiola während der Aktion "Castells" ("Menschentürme") in Berlin

Unter Gleichgesinnten: Pep Guardiola während der Aktion "Castells" ("Menschentürme") in Berlin

Zeitgleich bauten Katalanen unter anderem in Rom, Genf und Brüssel Menschentürme. Sie zählen zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Teilnehmer stellen sich dabei in einem Kreis auf und nehmen weitere Menschen auf ihre Schultern, so dass ein mehrstöckiger Turm entsteht. Finanziert wurde die Aktion laut Veranstalter durch Spenden.

dho/DPA/DPA
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