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15. Mai 2009, 16:32 Uhr

Flammender Friedensappell zum Abschluss

"Nie mehr Blutvergießen! Nie mehr Kampf! Nie mehr Terrorismus! Nie mehr Krieg!" Einen eindringlichen Appel sandte Papst Benedikt XVI. am Ende seiner Reise in den Nahen Osten in die Welt. Zudem rief er zu mehr Religionsfreiheit auf. Glaubensvertreter in Deutschland reagierten dennoch kritisch.

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Der Papst versicherte auf seiner Nah-Ost-Reise den Palästinensern seine Verbundenheit© Abed Al Hashlamoun/EPA

Papst Benedikt XVI. hat zum Abschluss seiner einwöchigen Reise in den Nahen Osten einen flammenden Friedensappell an Israel und die Palästinenser gerichtet. "Nie mehr Blutvergießen! Nie mehr Kampf! Nie mehr Terrorismus! Nie mehr Krieg!", rief Benedikt am Freitag vor seiner Rückkehr nach Rom aus. Deutlicher als in den Tagen zuvor sprach sich das Oberhaupt der katholischen Kirche auch für eine Zwei-Staaten-Lösung aus, bei der Israelis und Palästinenser friedlich nebeneinander leben. "Lasst die Zwei-Staaten-Lösung Realität werden und nicht einen Traum bleiben", sagte er.

Während der Abschiedszeremonie mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv erinnerte Benedikt an die gemeinsamen geistigen Wurzeln von Christen und Juden. "Wir begegnen uns als Brüder. Als Brüder, die zeitweise in unserer Geschichte ein angespanntes Verhältnis hatten, aber sich heute fest dafür einsetzen, Brücken einer dauerhaften Freundschaft zu schlagen", sagte er.

Peres bezeichnete den Besuch als bedeutsamen Beitrag für die neuen Beziehungen zwischen Israel und dem Vatikan. Die Erklärungen Benedikts in den vergangenen Tagen hätten substanzielles Gewicht, "insbesondere ihre Aussage, dass der Holocaust weder geleugnet noch vergessen werden darf und dass Anti-Semitismus sowie Diskriminierung in jeder Form und überall in der Welt energisch bekämpft werden müssen".

Benedikt warb am letzten Tag seines Aufenthaltes im Heiligen Land noch einmal für Toleranz, Religionsfreiheit sowie ein friedliches Miteinander der Gläubigen aller Religionen. "Lasst uns den Teufelskreis der Gewalt durchbrechen", forderte der Papst. Er sei gleichermaßen als Freund Israels und der Palästinenser ins Heilige Land gekommen, sagte der Pontifex.

Als einen der "traurigsten Anblicke" seiner Reise bezeichnete Benedikt die meterhohe Sperrmauer zwischen Israel und dem Westjordanland. Er habe für eine Zukunft gebetet, "in der die Menschen im Heiligen Land in Frieden und Harmonie leben können und ohne Notwendigkeit für ein solchen Instrument der Sicherheit und Trennung", sagte Benedikt. Israel und die Palästinenser sollten allen Formen der Gewalt und der Aggression abschwören.

Angesichts anhaltender Kritik in Israel an seiner Rede in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem am Montag stellte Benedikt noch einmal unmissverständlich klar, dass der Holocaust eine "brutale Ausrottung" von Juden war und als schreckliches Kapitel in der Geschichte weder geleugnet noch vergessen werden dürfe. Die Begegnung mit Holocaust-Überlebenden seien der "traurigste Moment" seines Aufenthaltes in Israel gewesen, sagte er. "Diese tief bewegende Begegnung hat die Erinnerung an meinen Besuch im Todeslager Auschwitz vor drei Jahren zurückgebracht, wo so viele Juden - Mütter, Väter, Ehemänner, Ehefrauen, Brüder, Schwestern und Freunde - brutal ausgerottet wurden von einem gottlosen Regime, das eine Ideologie des Anti-Semitismus und des Hasses propagiert hat", sagte Benedikt. "Dieses schreckliche Kapitel in der Geschichte darf niemals vergessen oder geleugnet werden."

Kritiker in Israel hatten Benedikt vorgeworfen, dass er nicht ausdrücklich die Zahl der sechs Millionen ermordeten Juden genannt und nicht die Verantwortung der Nazis und Deutschen erwähnt habe. Andere halten Benedikt vor, er habe mehr Emotionen beim Besuch der Palästinenser in Bethlehem gezeigt als beim Besuch von Jad Vaschem. Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, sagte am Freitag im Saarländischen Rundfunk: "Viel mehr schaden konnte die Reise dem Verhältnis zwischen Vatikan und der jüdischen Glaubensgemeinschaft nicht." Dagegen meinte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, bei MDR Info, die Reise sei in Israel "gut aufgenommen worden". Der Papst sei wahrgenommen worden als einer, "der sich für die Versöhnung und die Vermittlung einsetzen will."

Spiritueller Höhepunkt zum Abschluss

Zum Abschluss der einwöchigen Reise, die den Papst nach Jordanien, Israel und das palästinensische Westjordanland geführt hatte, gab es noch einen spirituellen Höhepunkt: Der 82-Jährige besuchte in Jerusalem die Grabeskirche, die an der biblisch überlieferten Stelle der Kreuzigung und des Grabes Jesu steht. "Hier ist Christus gestorben und wieder auferstanden, um nie wieder zu sterben. Hier wurde die Geschichte der Menschheit entscheidend geändert", sagte Benedikt. Christus lehre, dass das Böse nie das letzte Wort habe, dass Liebe stärker als der Tod sei und die Zukunft der gesamten Menschheit in den Händen Gottes liege. "Durch Gottes Gnade möge Hoffnung immer wieder neu in den Herzen aller Menschen aufkommen, die in dieser Region leben", fügte er an.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 13)
 
mstrl (17.05.2009, 01:29 Uhr)
@Bebuquin
Zu 1: Was ist daran bitt Aufklärung ? Die einen Sagen Wissenschaft und Religion passen zusammen und die anderen (hier in diesem Fall die Atheisten) sagen dass es nicht passt. Hierdurch wird doch nur die eine Weltanschauung durch die andere ersetzt und das auch ohne Beweise.
Zu 2: Wieso führst Du nur Gottesbeweise als gegenargument auf ? Dass es keine Gottesbeweise gibt ist mir schon klar, aber es gibt auch keinen 100% gegenteiligen beweis, dementsprechend ich weiss dass ich es nicht weiss :).
Zu 3:
Was ich damit sagen wollte, es gibt ja das Argument von einigen das Religion und Wissenschaft zusammenpassen und hier wollte ich nur auf Wissenschaftler hinweisen, die man nicht als dumm hinstellen kann, da mir mal ein anderer äusserst agressiver Atheist sagte dass der Gläubige Wissenschaftler Dumm sei, Naja er selber war Realschulabsolvent und meinte er hätte die Weisheit mit löffeln gefressen, vieleicht kennst Du ihn Ja (google mal nach Sapere Aude, 2ter Link).
Zu 4 und 5:
Also Organisationen wo sich Atheisten oder Konfessionslose (wobei es mich stört dass die meisten Dachverbände für leute wie mich (ich weiss es nicht, aber ist auch nicht wirklich wichtig) durch Atheisten geführt werden) gibt es genügend in Deutschland, du wirst sicher auch welche kennen.
Bezüglich Subventionen, gut dann schaffen wir alles ab wo gespendet werden kann, keine Christlichen Hilfsorganisationen mehr, dafür aber auch keine Humanistischen, keine Bahnmissions mehr, dafür keine Deutsche Tafel etc etc, was ich damit sagen will, es ist unsinnig eine abschaffung von Subventionen zu verlangen, wenn auch andere Organisationen Gelder erhalten (Bestes Bsp. Pro Ethik hat vom Berliner Senat Gelder für Ihren Standpunkt erhalten, wobei ich hier noch starke problematiken sehe welche vieleicht noch juristisch geklärt werden) Und grundsätzlich drauf gekac.. ob es in der Schule Religionsunterricht gibt oder nicht, hatte auch welchen aber dadurch wurde ich weder zum Atheisten noch zum Christen, ok war auch net in Deutschland der Unterricht :).
Und das mit Atheisten die schon wie Fundamentalisten Agieren, das beziehe ich auf Personen die äusserst Agressiv Ihre Weltanschauung vertreten (jeder Couleur) dadrunter passen nunmal auch schon Atheisten.
Zum Abschluss kann ich nur sagen, soll doch jeder an das glauben oder nicht glauben was er will und das ohne Irgendwelcher dummen Kommentaren anderer (ok auch Utopisch da beide Seiten das wohl nie schaffen werden), dennoch muss ich für mich klar sagen.
Viel spass beim auseinanderflüggen meines Beitrages.
Gockeline512 (16.05.2009, 17:27 Uhr)
Ich vermisse diesen flammenden Ruf in seiner Kirche
Wenn er so flammende Friedensbitten in seiner eigenen Kirche auch tun würde wäre er glaubhaft.Wenn evangelische Christen so Abwertig behandelt werden und seine Priester ermahnt werden wenn sie andere an der Eucharistie teilnehmen lassen,sogar vom Amt gejagt werden,dann sind seine Reden im Ausland nicht glaubwürdig.Er trennt in seiner Kirche streng ab,verlangt im Ausland genau das Gegenteil.Tolleranz für Andersgläubige.
manesse (16.05.2009, 16:12 Uhr)
@pamela
Es gibt bezüglich des Holocausts keine Doppelmoral des Papstes oder der Katholischen Kirche. Die Positionen von Papst und Kirche sind eindeutig. Wer Vorbehalte gegen einen Gast hat, darf diesen erst gar nicht einladen. Einige unter den offiziellen Israelis (nicht alle) sind schlicht und einfach maßlos schlechte Gastgeber. Sie haben dmit den Interessen des Staates Israel massiv geschadet. Die Katholische Kirche ist - im Falle sich die USA tatsächlich von Israel abwenden sollten - der einzige machtvolle Freund Israels. Wie kann man so kurzsichtig und geistig beschränkt sein, diesen wichtigen Verbündeten durch schlechtes Benehmen und dummes Dahergerede zu brüskieren?
Pamela_1971 (16.05.2009, 10:45 Uhr)
Kritik am Papst mehr als verständlich
Es ist schon verständlich, dass der Papst in Israel so kritisiert wird. Nur auf den ersten Blick ist es übertrieben, jedes seiner Worte auf die Goldwaage zu legen - denn immerhin hat das ganze ja eine Vorgeschichte. Er hat einen Holocaust-Leugner (!) ohne Not rehabilitiert, da muss man sich schon fragen, wie glaubwürdig seine Lippenbekenntnisse sind, wenn sein TATSÄCHLICHES HANDELN ein ganz anderes ist. Kein Wunder also, dass in Israel dieser Papst-Besuch recht kritisch gesehen wird. Schade eigentlich. Denn ohne seine Doppelmoral in puncto Holocaust-Leugnung hätte diese Reise durchaus etwas bewirken können, aber der Papst macht sich selbst völlig unglaubwürdig, wenn er angesichts einer Sperrmauer aus Beton betroffener wirkt, als beim Gedanken an Millionen industriell abgeschlachteter Menschen.
Bebuquin (16.05.2009, 09:42 Uhr)
@mstrl
"Was mich fassungslos macht, ist wie arogant und agressiv einige im Internet unterwegs sind. Früher haben nur Gottgläubige versucht einen zu missionieren, heute machen es auch schon die Atheisten."
--> Das ist keine Mission, sondern Aufklärung. Wollten Atheisten oder Konfessionslose, dass andere irgendeiner Gemeinschaft beitreten würden für die man Mitgliedsbeiträge o.ä. zahlen muss und (absurde) Vorschriften einhalten muss, wäre es Mission. ;-)
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"Weder die Atheisten noch die Gläubigen haben beweise oder gegenbeweise für oder gegen was göttliches, also was soll immer dieses generve ?"
--> Nur weil es keine eindeutigen Beweise gibt, heißt das noch lange nicht, dass für beide Seiten eine gleiche Wahrscheinlickeit gilt. Insbesondere bei einigen absurden Gottesbildern kann man diese, sofern man logisches Denken akzeptiert, mit ziemlicher Sicherheit ausschließen.
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"Und komm mir nicht mit wissenschaft, gibt genug Nobelpreisträger die Gläubig sind (so z.B. die Letzten beiden Deutschen für Physik und Chemie)"
--> Was ist denn das für eine Argumentation? Über die Wahrheit der einen Sicht oder anderen sagt es nichts aus, wenn Person X oder Y dafür oder dagegen sind.
Dass jedoch wiederum einige Erkenntnisse der Wissenschaften wie z.B. die Evolutionsbiologie dafür sorgen, dass manche Gottesbilder unwahrscheinlich oder unwahrscheinlicher werden, ist eine ganz andere Sache.
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"Naja in 10 Jahren stehen vor meiner Tür dann wohl Atheisten und Zeugen Jehovas :) "
--> Würde ich nicht drauf wetten. Denn wie gesagt: Atheisten haben keinen Verein für den sie Mitglieder suchen, damit diese auch von irgendetwas erlöst werden.
Die meisten wollen nur eine komplette Trennung von Kirche(bzw. Religionsgemeinschaften allgemein) und Staat, d.h. ein Ende von Sonderrechten, Subventionen, usw.
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"Heutzutage versuchen sogar die Atheisten einen Ihre Weltanschauung aufzudrücken und das nicht minder agressiv wie Fundamentalisten aus allen Religiösen Gruppen es versuchen."
--> Komischer Fundamentalismusvorwurf. Wie sieht denn ein Atheist aus, der "fundamentalistisch" ist? Glaubt er nur an 5 von 7 Tagen nicht an einen Gott? Glaubt er nur an Teile eines Gottes (z.B. einen Fuß oder Kopf)?
mstrl (16.05.2009, 09:00 Uhr)
@HP
Du magst schon recht haben, was ich damit versucht habe zu sagen, Heutzutage versuchen sogar die Atheisten einen Ihre Weltanschauung aufzudrücken und das nicht minder agressiv wie Fundamentalisten aus allen Religiösen Gruppen es versuchen.
H.P. (16.05.2009, 08:38 Uhr)
@mstrl (16.5.2009, 6:32 Uhr)
@Früher haben nur Gottgläubige versucht einen zu missionieren, heute machen es auch schon die Atheisten.
Es muss keiner missioniert werden da Du schon alles selbst bist im SELBST nur ist uns das nicht bewusst. Jesus kannte sein SELBST, deshalb seine Worte: Bevor Abraham war, war ICH.
Am Anfang war das SELBST.
Ich möchte nur auf das SELBST hinweisen und daraud hinweisen das die Liebe vieles bewirken kann, nicht der Fanatismus, Streit und der Hass.
Zu was soll missioniert werden?
Zu einer bestimmten Religion oder Weltanschauung hin?
Der Begriff "Religion" wird heutzutage im allgemeinen missverstanden. Üblicherweise assoziiert man damit ein bestimmtes Glaubensbekenntnis oder eine bestimmte Konfession (lat. confessio, Bekenntnis). Diese Assoziation ist aber oberflächlich und irreführend...
Religion leitet sich vom lateinischen "religio" her, was "Rückbindung" bedeutet. Es bezieht sich also auf den Umstand, dass wir eine Verbindung zu etwas aufgegeben haben und es nun unsere Aufgabe ist, uns wieder aufs neue damit zu verbinden.
Religion bezieht sich also auf die Bemühung, sich wieder mit der Wirklichkeit zu verbinden. Natürlich sind wir in einem Sinne jeden Augenblick mit dieser Wirklichkeit verbunden. Rückbindung kann sich also nur darauf beziehen, diese Tatsache wieder bewusst anzuerkennen. Religion ist also ein System, das den Menschen dazu erzieht, die Realität so anzunehmen, wie sie wirklich ist.
Religion hat auch nichts mit den verschiedenen Glaubensbekenntnissen dieser Welt zu tun. Im Laufe der Geschichte erscheinen überall auf der Erde autorisierte religiöse Lehrer, die gemäß Zeit, Ort und Umständen versuchen, den Menschen die Realität zu erklären und sie zu bewegen, zu ihrem eigenen Glück und Vorteil wieder im Einklang mit den Gesetzen der Wirklichkeit zu leben...
mstrl (16.05.2009, 06:32 Uhr)
@Sunnyboy
Was mich fassungslos macht, ist wie arogant und agressiv einige im Internet unterwegs sind. Früher haben nur Gottgläubige versucht einen zu missionieren, heute machen es auch schon die Atheisten.
Weder die Atheisten noch die Gläubigen haben beweise oder gegenbeweise für oder gegen was göttliches, also was soll immer dieses generve ?
Und komm mir nicht mit wissenschaft, gibt genug Nobelpreisträger die Gläubig sind (so z.B. die Letzten beiden Deutschen für Physik und Chemie)
Naja in 10 Jahren stehen vor meiner Tür dann wohl Atheisten und Zeugen Jehovas :)
zum abschluss noch ein Aufsatz der Deutschen Nihilistischen Gesellschaft:
http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/91/Der_kurzsichtige_Atheist
sunnyboy_1 (16.05.2009, 04:32 Uhr)
was mich noch fassungsloser macht
ist die Tatsache, dass Erwachsene immer noch an Gott und das kleine Jesulein glauben. DAS ist der eigentliche Skandal.
Und wie der Glaube das Hirn zerstoert, zeigen die Kreationisten. Ich frage mich, ob ich mich gerade am Anfang der Menschwerdung befinde??
Also vor 6.000 Jahren ungefaehr. hahaha
Die juedischen Nachfolgegenerationen des 12Jaehrigen Reichs habe es bisher ausgezeichnet verstanden, den deutschen Generationen ein schlechtes Gewissen einzureden, damit weiterhin puenktlich bezahlt wird. Es gibt tolle Juden, tolle Christen,tolle Muslims und tolle Buddhisten, aber ebenso befinden sich unter ihnen menschenverachtende, rassistische Gesellen, denen man das Wasser abgraben muss. Schoenreden hilft da nicht.
Wie zu erwarten war, hat ein juedischer Schnellmerker beobachtet, dass unser Papa beim Besuch der Palaestinenser bedeutend betroffner aussah, als bei der Holocaust-gedenkstaette.
Ich haette dem Buben gesagt: Sieh mal, mein Sohn, das was ihr uns alle Tage vor die Nase haltet, ist 64 Jahre her.
Das Palaestinaproblem aber ist Gegenwart, und ein Ende der Leiden ist noch lange nicht in Aussicht.
Ein kleines Volk wird erniedrigt und gedemuetigt, bis es auf allen Vieren kriecht.
Was sagt uns das? Aus der juedischen Vergangnheit in DEutschland nix gelernt. oder doch??
hmm, wie man "unwerte" Menschen behandelt ?
Wenn ein juedischer Grenzer zu den Journalisten sagt: Wir sind hier Gott, wir machen mit den Palis was WIR wollen, dann ist mir alles klar.
manesse (15.05.2009, 22:58 Uhr)
@giangastone
Sie haben recht. Es war nur einer, der ihm auf dieser Reise das Wasser reichen konnte, und das war der Rabbi Alon Goshem-Gottstein, der sein Friedenslied anstimmte. Gepriesen sei dieser Sänger vor dem Herrn.
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