12. September 2012, 12:38 Uhr

Islamisten rächen sich für Amateurfilm

Das US-Konsulat im libyschen Bengasi steht in Flammen, vier Menschen sterben. Im ägyptischen Kairo stürmen Protestler die US-Vertretung. Ein mutmaßlich islamfeindlicher Film schürt Unruhe.

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Das US-Konsulat im libyschen Bengasi steht am späten Dienstagabend in Flammen. Islamisten stürmten das Gebäude und setzten es in Brand, auch Panzerfäuste kamen dabei zum Einsatz. Der US-Botschafter kam bei der Attacke ums Leben, ebenso wie drei weitere Beamte.

Augenzeugen berichteten, Dutzende Demonstranten hätten das Konsulat angegriffen, die US-Flagge heruntergerissen und das Gebäude in Brand gesteckt. Bewaffnete hätten die Zufahrtsstraße zu dem Gebäude abgeriegelt, unter ihnen seien ultra-konservative Salafisten.

Ursache der anti-amerikanischen Ausschreitungen, die auch in der ägyptischen Hauptstadt Kairo wüteten, ist ein in den USA produzierter Film, in dem nach Ansicht der Islamisten der Prophet Mohammed verunglimpft wird.

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