Einmal im Jahr öffnen die Geschäfte in den USA zu ausgefallenen Zeiten und locken mit speziellen Sonderangeboten. Das Chaos ist programmiert, gehört zum "Black Friday" aber dazu. Von Henrietta Reese
Schlange stehen für das beste Angebot. In den USA ist der "Black Friday", der Freitag nach Thanksgiving, traditionell der Tag für Schnäppchenjäger und der offizielle Beginn der Weihnachtseinkaufs-Saison. Die Läden öffnen zum Teil schon in der Nacht ihre Türen und locken mit Sonderangeboten, Rabatten und Werbegeschenken.
Für die Herkunft des Namens gibt es veschiedene Erklärungen: Er könnte auf der Tatsache beruhen, dass sich beim Rekord-Shoppen die Menschen wie eine schwarze Masse durch die Straßen schlängeln. Eine andere These besagt, dass die Geschäftsleute an diesem Tag schwarze Zahlen schrieben. Wieder andere führen den Namen darauf zurück, dass die Firmenbosse schwarze Hände von der Druckerschwärze der Geldscheine haben, die sie an diesem Tag zählen müssen.
In Fairfax, Virginia, warten die Kunden geduldih, bis Toys'R'Us öffnet - die Spielzeugkette macht bereits um acht Uhr am Vorbabend des "Black Friday's" auf.