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So verpassen Sie den Super-Blutmond nicht

In der Nacht von Sonntag auf Montag lässt sich am Himmel ein seltenes Spektakel beobachten: ein Blutmond, hervorgerufen durch eine totale Mondfinsternis. Wer die besten Chancen hat, das Ereignis zu sehen - und warum der Mond dabei besonders groß ist.

Der Mond ist bei der totalen Mondfinsternis keineswegs verschwunden, er wird in ein rötliches Licht getaucht.

Der Mond ist bei der totalen Mondfinsternis keineswegs verschwunden, er wird in ein rötliches Licht getaucht.

Am Himmel steht ein mehrere Stunden dauerndes Spektakel bevor: In der Nacht zum Montag kommt uns der Mond auf seiner Bahn um die Erde besonders nahe - er wirkt daher sehr groß. Das ist eine prima Voraussetzung, um ein anderes Ereignis noch schöner werden zu lassen.

Denn in der Nacht lässt sich eine totale Mondfinsternis beobachten, die in Deutschland und anderen Ländern mit bloßem Auge zu sehen ist. Der Erdtrabant wird dabei in einen roten Schimmer getaucht und zum "Blutmond" werden: Langwelliges Licht wird von der Erdatmosphäre in den Schattenkegel gestreut und verleiht dem Mond diese Farbe. Ein Super-Blutmond erwartet uns, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verspricht eine "magische Atmosphäre" . 


Wann beginnt das Himmelsschauspiel?

Für eine gute Stunde taucht der Mond vollkommen in den Kernschatten der Erde ein, schreibt das DLR. Um 03.07 Uhr beginnt er damit. Vollständig befindet sich der Erdtrabant dort von 04.11 bis 05.24 Uhr. Dann ist die Finsternis total. Die Mitte ist um 04.47 Uhr. Verlassen wird der Kernschatten um 06.27 Uhr. 

Wird es gut zu sehen sein?

Das Wetter dürfte laut Deutschem Wetterdienst vor allem im Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt, in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland mitspielen. Im Nordenwesten Deutschlands, auch im Osten und am Alpenrand sowie im Thüringer Wald und im Erzgebirge könnten allerdings Wolken die Sicht versperren. 

"Auch über weiten Teilen Europas gibt es eher Nebelgefahr", sagte Meteorologe Simon Trippler am Sonntag, von Frankreich und Schweden einmal abgesehen. Ganz verlässliche Vorhersagen seien gerade bei Nebel aber schwierig. "Das ist immer ein Lotteriespiel."  

Wie entsteht die Mondfinsternis?

Ein totale Mondfinsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond in einer Reihe liegen, die Erde das Licht der Sonne abhält - der Mond sich also im Schatten der Erde befindet. Wer das Spektakel diesmal verpasst, muss sich einige Jahre gedulden: Die nächste gut zu beobachtende Mondfinsternis wird erst im Dezember 2029 stattfinden, schreibt das DLR.

lea/DPA
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