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Nach dem schwersten Erdbeben in Algerien seit mehr als 20 Jahren wächst der Unmut über das Krisenmanagement des Bouteflika-Regimes. Bei der Ankunft des Staatschefs in der verwüsteten Siedlung bei Boumerdès brach die Wut offen aus.
In Algerien haben am Freitag erneut wütende Bürger gewaltsam gegen die steigenden Lebenshaltungskosten demonstriert. Dabei sind Hunderte verletzt und zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Wut der Demonstranten richtet sich gegen die hohen Lebensmittelpreise.
Seit Beginn der gewaltsamen Proteste gegen die hohen Lebensmittelpreise in Algerien sind in dem Land bereits drei Menschen ums Leben gekommen.
Mehr als tausend Tote, über 7000 Verletzte und noch Tausende Vermisste - die Schreckensnachrichten aus Algerien reißen nach dem Erdbeben der Stufe 6,7 auf der Richterskala nicht ab.
Die Suche nach Opfern des Erdbebens in Algerien geht fieberhaft weiter, obwohl die Hoffnung Überlebende zu finden von Stunde zu Stunde weiter schwindet. Heftige Kritik wurde am Verhalten der Regierung laut.
Bei einem schweren Nachbeben im Norden Algeriens sind am Dienstagabend vermutlich drei Menschen getötet und annähernd 200 verletzt worden.
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