. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
20. Mai 2010, 06:48 Uhr

Vorland der Oder-Deiche wird geräumt

Das Hochwasser, das den östlichen Nachbarländern so schwer zu schaffen macht, macht sich in Brandenburg zunehmend bemerkbar. Vielerorts ist die Oder bereits über die Ufer getreten. Die Behörden ordneten vorsorglich an, das Vorland der Deiche zu räumen.

Hochwasser, Flut, Oder, Brandenburg, Osteuropa, Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Regenfälle, anhaltender Regen

Lagebesprechung bei Groß Neuendorf: Das Hochwasser macht sich im Märkischen Oderland schon bemerkbar© Patrick Pleul/DPA

Brandenburg bereitet sich auf das Hochwasser der Oder vor, dessen erste Welle voraussichtlich am Freitag eintreffen wird. Das Landesumweltamt hat vorsorglich dazu aufgerufen, das Vorland der Deiche zu räumen. "Es wird aber allenfalls die zweithöchste Alarmstufe 3 ausgerufen werden", sagte ein Sprecher des Lagezentrums im Innenministerium am Donnerstag. Eine zweite Hochwasserwelle wird für Pfingstmontag erwartet. Die Flut werde nicht so hoch sein wie beim "Jahrhunderthochwasser" von 1997.

Falls erforderlich, sollen zur Not auch Polder geöffnet und dadurch Land gezielt überflutet werden. Dies gelte im Gegensatz zu anderslautenden Meldungen aber nicht für die Neuzeller Niederung, wie der Landkreis Oder-Spree am Mittwochabend betonte. Nach dem Elbehochwasser von 2002 hatten Brandenburg und Sachsen-Anhalt ein Gutachten über die Wirkung von Polderflutungen in Auftrag gegeben. Zumindest für die Elbe wurde der Nutzen solcher Maßnahmen zur Verringerung des Hochwassers Anfang Mai 2010 bestätigt.

Eine Hochwasserwarnung wurde am Donnerstagmorgen auch für Sachsen-Anhalt ausgerufen. Nach Angaben einer Sprecherin allerdings ohne eine Alarmstufe. "Die Warnung wird zunächst aufrechterhalten." Betroffen sind hier unter anderem die Flüsse Aller, Saale, Mulde und Unstrut.

Lage in Polen weiter angespannt

In einigen Regionen Polens ist die Hochwasserlage nach wie vor angespannt. Am bedrohlichsten sei die Situation in Sandomierz, teilte das Innenministerium in Warschau mit. Die Weichsel habe das rechte Ufer der Stadt überflutet, rund 2000 Menschen müssten in Sicherheit gebracht werden.

Sandomierz liegt rund 200 Kilometer nordöstlich von Krakau. Teile des benachbarten Tarnobrzeg stünden ebenfalls unter Wasser. Von dort wurden 1800 Einwohner in Sicherheit gebracht. Viele Straßen in der Region wurden wegen Unterspülung gesperrt.

In Krakau, das in den vergangenen Tagen besonders stark unter dem Hochwasser gelitten hat, sei dagegen der Weichsel-Pegel im Laufe des Tages um rund 80 Zentimeter gesunken, berichtete das Innenministerium. In der Nacht zum Mittwoch war mit 9,57 Meter in der historischen Königsstadt der höchste Stand der Weichsel seit 40 Jahren gemessen worden.

Als schwierig gilt weiterhin die Lage im Einzugsgebiet der Oder. Überflutet wurde unter anderem Teile der schlesischen Ortschaft Kedzierzyn-Kozle. In der Nacht zum Donnerstag wurde der Scheitel der Flutwelle in Oppeln erwartet. Feuerwehrleute und Retter hielten sich bereit, um im Falle einer Beschädigung der Dämme einzugreifen. Insgesamt waren im Süden Polens rund 50.000 Feuerwehrleute, Soldaten und Helfer im Einsatz.

DPA
 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
iosono (20.05.2010, 10:26 Uhr)
arme FDP
armer Westerwelle.
hätte die Flut nicht vor der NRW wahl kommen können?
Westerwelle hätte da den schröder gemacht-das hochwasser scharf verurteilt und zur es mässigung aufgerufen-
und gelbe gummistiefel passen sowieso viel besser dem westerwelle.
der liebe gott ist kein FDP-Mitglied,soviel ist sicher......
meg04vi (20.05.2010, 09:39 Uhr)
@endbenutzer
passt hervorragend zur FDP! Zum Glück gibts in Brandenburg so viele Arbeitslose und Hartz IV-Empfänger ... die warten nur darauf!
buchen74722 (20.05.2010, 09:23 Uhr)
Bundeswehr vor ......!!!
Ihr seid im Inland wesentlich besser aufgehoben als in den sogenannten Krisenländern die Euch euer Meister aus den USA aufzeigt.

Und dass die Bundeswehr das kann hat sie mehrfach betätigt.
Also los...ran an die Flut und weg von der Sicherung der Intererssen einer Grossmacht.
endbenutzer (20.05.2010, 08:32 Uhr)
Ich warte schon...
...auf den ersten FDP-Politiker der vorschlägt, Arbeitslose zum stapeln von Sandsäcken zu verpflichten...
MEHR ZUM ARTIKEL
Nach Regenfällen in Polen Brandenburg befürchtet verheerendes Hochwasser

In Polen, Ungarn und Tschechien kämpfen die Menschen bereits gegen die Fluten, nun rechnet auch Brandenburg mit einem Hochwasser, das so schlimm wie 1997 werden könnte. In den östlichen Nachbarländern wurden bereits tausende Menschen evakuiert, bald wird die Armee eingesetzt. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe