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Nach dem Hurrikan wollten die Menschen in New Orleans beruhigende Worte hören, Bürgermeister Ray Nagin gab sie ihnen nicht, und machte auch keine Anstalten, etwas zu beschönigen. Berühmt hat ihn ein Wutausbruch gemacht.
Aus New Orleans soll nach dem Willen von Bürgermeister Ray Nagin ein zweites Las Vegas werden. Kasinos sollen dort entstehen, wo einst Jazz-Keller für den einzigartigen Charme der Stadt sorgten.
New Orleans droht die schlimmste Naturkatastrophe seit Jahrzehnten: Hurrikan "Katrina" nähert sich der Stadt mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 257 Stundenkilometern. Aus Furcht vor dem Sturm werden die Einwohner evakuiert, auf den Ausfallstraßen herrscht das Chaos.
Die Menschen in New Orleans können vorerst aufatmen: Hurrikan "Gustav" tobte schwächer als befürchtet und wurde zu einem Tropensturm herabgestuft. Die rund zwei Millionen Evakuierten wurden aufgefordert, zunächst nicht zurückzukehren. Nach "Gustav" droht bereits neues Unheil: "Hanna" nimmt Kurs auf die US-Küste.
Hurrikan "Gustav" ist an der Golfküste der USA angekommen. Mit Windgeschwindigkeiten von fast 180 Stundenkilometern und heftigen Niederschlägen traf er die Küste von Louisiana rund 110 Kilometer südwestlich der Großstadt New Orleans. Zuvor hatte "Gustav" jedoch bereits an Kraft verloren. In New Orleans macht sich vorsichtiger Optimismus breit.
Dunkle schwarze Wolken am Himmel und erste heftige Böen, fast menschenleere Straßen und patrouillierende Polizeiwagen: Die US-Metropole New Orleans gleicht einer Geisterstadt. Bürgermeister Ray Nagin hatte die Räumung der Stadt angeordnet, die erst vor drei Jahren durch Hurrikan "Katrina" verwüstet worden war
Die äußerste Spitze des Hurrikans "Gustav" hat die US-Küste am Golf von Mexiko erreicht. Dem Radar zufolge zieht der Wirbelsturm derzeit über das Delta des Mississippi-Flusses in Richtung New Orleans. Aus Angst vor dem Sturm haben sich fast zwei Millionen Menschen aus den gefährdeten Gebieten des US-Bundesstaats Louisiana in Sicherheit gebracht.
An der amerikanischen Golfküste um New Orleans hat mit dem Herrannahen von Hurrikan "Ivan" der große Exodus begonnen. Bürgermeister Ray Nagin rief die Einwohner auf, sich in Sicherheit zu bringen.
In den Krisengebieten der USA steuert die Situation auf eine humanitäre Katastrophe zu. Die Behörden befürchten, dass der Hurrikan "Katrina" hunderte Menschen getötet hat. In New Orleans wurde nach zahlreichen Plünderungen das Kriegsrecht verhängt.
Kein Trinkwasser, kein Strom, keine Krankenhäuser: Ein Jahr nach Hurrikan "Katrina" sind viele Teile von New Orleans immer noch Katastrophengebiet. Die Bewohner flüchten sich in Galgenhumor.
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