9. Januar 2013, 12:57 Uhr

Letzte Rettung im See

Rekordtemperaturen von mehr als 50 Grad und starke Winde verwandeln den Süden Australiens in ein Flammenmeer. Menschen sind durch die Buschfeuer noch nicht gestorben, aber für viele wurde es sehr eng.

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Pure Todesangst hat sich in die Gesichter der Holmes-Familie gegraben. Drei Stunden lang mussten sich Tim Holmes, seine Frau und ihre fünf Enkelkinder vor der nahenden Flammenwalze in Sicherheit bringen. Ein Holzsteg in einem See in der tasmanischen Stadt Dunalley war der einzig erreichbare Schutz vor dem unbarmherzigen Buschfeuer, das derzeit im Süden Australiens wütet.

"Der Rauch hatte die Luft derart verseucht, dass wir vielleicht eine 30 Zentimeter hohe Schicht über dem Wasser hatten, in der es Luft zum Atmen gab", zitiert der britische "Telegraph" den Großvater. "Deswegen mussten wir unsere Köpfe bis zum Kinn ins Wasser stecken, um überhaupt Luft zu bekommen." Die Mutter der Zwei- bis Elfjährigen hatte die Kinder zu den Großeltern gegeben, um sich um ihren Mann zu kümmern.

Seit Tagen verwüsten Buschfeuer vor allem große Teile des Bundesstaats New South Wales. Temperaturen von mehr als 50 Grad und starke Winde fachen die Flammen an. In den kommenden Tagen allerdings soll es kühler werden, weshalb die Behörden die Bedrohungslage herabstuften.

 
 
 
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