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Sicherheitslücke im neuen Personalausweis entdeckt

Der neue Personalausweis, der auf einem Chip zahlreiche Daten enthält, ist nach einem TV-Bericht eines ARD-Magazins nicht sicher. Hacker können die PIN auslesen und so sensible Daten abgreifen.

  Der neue Personalausweis hat massive Sicherheitslücken, wie ein Bericht des ARD-Magazins "Report München" zeigt.

Der neue Personalausweis hat massive Sicherheitslücken, wie ein Bericht des ARD-Magazins "Report München" zeigt.

Die Nutzung des neuen Personalausweises im Internet birgt nach einem Fernsehbericht erhebliche Sicherheitsrisiken. Die Onlineausweis-Funktion ermögliche es Hackern, sensible Daten abzugreifen und zu missbrauchen, heißt es in einem Bericht des ARD-Magazins "Report München", der am Dienstagabend ausgestrahlt werden sollte. Demnach gelang es dem IT-Experten Volker Birk vom Chaos Computer Club (CCC), die zugehörige PIN-Nummer des Ausweises über das Basislesegerät auszulesen und sich so Zugang zu den Informationen des Ausweisinhabers zu verschaffen.

"Der PC ist keine sichere Möglichkeit, eine PIN einzugeben, weil man PCs abhören kann", sagte Birk dem TV-Magazin. Nach eigenen Angaben gelang es ihm, die Eingabe der Identifizierungsnummer über den PC-Bildschirm abzulesen. Anschließend habe er sich mit den Ausweisdaten persönliche Informationen der Deutschen Rentenversicherung über den Ausweisinhaber verschafft. Ferner richtete sich Birk laut eigener Schilderung mit den gehackten Daten ein Bankkonto ein.

Friedrich wiegelt ab

Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), André Schulz, warnte in dem Bericht vor einem Missbrauch der Ausweisdaten für die Geldwäsche. Diese Art von Datenklau sei ein Bereich, "der auch für die organisierte Kriminalität interessant wird". Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hält das Basislesegerät dennoch für sicher und appelliert an die Umsicht der Nutzer. "Man muss eben auch dafür sorgen, dass man versucht, seinen Computer so gut wie möglich zu schützen", sagte Friedrich in der Sendung.

cf/AFP/AFP
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