Startseite

Kim Jong Un verliert seinen Sex-Appeal

Der Titel "Sexiest Man Alive" war Kim Jong Un nur kurz vergönnt. China hat einen Text über Nordkoreas Staatschef aus dem Netz entfernt. Die Verantwortlichen erkannten, dass sie einem Witz aufsaßen.

  Doch nicht so sexy: der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un (Mitte)

Doch nicht so sexy: der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un (Mitte)

Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un ist nach nur einem Tag an der Spitze nicht mehr der "Sexiest Man Alive" 2012. Die chinesische Staatszeitung "People's Daily" löschte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht vom Vortag über die Wahl von Kim zum derzeit erotischsten Mann von ihrer Website, weil der Artikel auf einer Spaßauszeichnung der US-Satire-Webseite "The Onion" basierte. Chinas linientreue Zeitung hatte den Witz offenbar nicht verstanden und Passagen des Textes von "The Onion" ohne Hinweis auf die Ironie wiedergegeben.

Den Titel des erotischsten Mannes des Jahres habe "die US-Webseite The Onion" Kim verliehen, schrieb das Blatt und veröffentlichte zudem 55 Fotos des jungen nordkoreanischen Machthabers. Der Artikel erschien sowohl in der chinesischen, als auch in der englischen Version der Zeitung. "Mit seinem umwerfend hübschen, runden Gesicht, seinem jungenhaften Charme und seiner starken, stämmigen Figur ist dieser Herzensbrecher aus Pjöngjang der wahrgewordene Traum aller Frauen", zitierte die chinesische Zeitung aus dem Originaltext der Satire-Webseite.

Am Mittwoch schien die englischsprachige Version gelöscht worden zu sein, die Seite war jedenfalls nicht mehr auffindbar. Auch die koreanische Version der "Peoples Daily" entfernte den Artikel offenbar. In die Druckausgabe vom Mittwoch hat es der "Frauenschwarm aus Pjöngjang" auch nicht geschafft. Die Zeitung war bislang nicht für einen Kommentar zu erreichen. China gehört zu den wenigen Staaten, die Nordkorea politisch und wirtschaftlich unterstützen.

mlr/AFP/AFP

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools