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11. September 2009, 16:36 Uhr

El Masri greift Neu-Ulmer Oberbürgermeister an

Er war vom US-Geheimdienst nach Afghanistan verschleppt worden. Zurück in Deutschland, legte er in einem Großmarkt Feuer. Nun hat das CIA-Entführungsopfer Khaled El Masri den Neu-Ulmer Oberbürgermeister im Rathaus angegriffen.

El Masri, Neu-Ulm, Bürgermeister, angegriffen

Wurde nach zweistündiger Flucht gefasst: der Deutsch-Libanese Khaled el Masri© Christof Stache/AP

Der Deutsch-Libanese Khaled el Masri hat den Oberbürgermeister von Neu-Ulm, Gerold Noerenberg (CSU), am Freitag in seinem Büro angegriffen und verletzt. Er wurde festgenommen, die Staatsanwaltschaft Memmingen stellte Antrag auf Haftbefehl wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Das bayerische Justizministerium bestätigte, dass es sich um den bei Neu-Ulm lebenden 46-Jährigen handelt.

Der deutsche Staatsbürger war als CIA-Opfer zu trauriger Berühmtheit gekommen: 2004 wurde er vom US-Geheimdienst nach Afghanistan verschleppt und dort fast sechs Monate lang gefangen gehalten.

Nach Polizeiangaben hatte er in Neu-Ulm 30 Minuten vor den tätlichen Angriff schon einmal versucht, Zugang zu Oberbürgermeister Noerenberg zu bekommen. Dabei war es zu Auseinandersetzungen mit städtischen Angestellten gekommen. Die Polizei konnte den Mann beruhigen, er erhielt einen Platzverweis für das Rathaus.

Daraufhin hatte er sich zunächst entfernt, war aber zurückgekehrt und - gemeinsam mit seinen drei Kindern - direkt in das Büro des Oberbürgermeisters eingedrungen. Noerenberg musste kurz medizinisch behandelt werden, es geht ihm inzwischen aber wieder gut. Er habe das Rathaus verlassen. El Masri wurde nach zweistündiger Flucht gefasst, wie die Polizei mitteilte. Über das Motiv für den Angriff gab es zunächst keine Angaben, er räumte die Tat jedoch inzwischen ein.

Der Mann hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Nach El Masris Rückkehr aus Afghanistan hatte die Münchner Staatsanwaltschaft wegen der Entführung mehrere Haftbefehle gegen CIA-Agenten erlassen. El Masris Bemühungen, die Umstände seiner Entführung vor einem US-Gericht zu klären, waren im Oktober 2007 endgültig gescheitert.

Inzwischen hatte der Deutsch-Libanese im Januar 2007 in einem Neu-Ulmer Großmarkt Feuer gelegt. Nach seiner Festnahme war El Masri in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Ende 2007 war er dann wegen Brandstiftung zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Ein Gutachter hatte ihn vor Gericht für schuldfähig erklärt.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 15)
 
pankratius (14.09.2009, 22:51 Uhr)
Aber, aber, wer wird denn da ..
..dem guten Herrn ElMasri etwas anhängen wollen ! Er wurde von der CIA schlecht behandelt und hat das selbstverständliche (Faust-)Recht, in Deutschland aufgenommen und lebenslang auskömmlich alimentiert zu werden. Wenn er mal ein Feuerchen in 'nem Grossmarkt macht - mein Gott, in Berlin werden Autos jede Nacht angezündet. Was soll's !
sensus (13.09.2009, 10:04 Uhr)
HartzIV-Betrüger
Die Frage ist doch, warum und wie sich ein Sozialhilfeempfänger mit mehreren Kindern eine Reise nach Mazedonien leisten kann....Offensichtlich sind die sozialen Leistungen doch zu gro0zügig in Deutschland.
jackiki (12.09.2009, 19:40 Uhr)
An alle Nicht Gutmenschen!
Seid froh, dass nicht ich dieses Land regiere, denn dann würdet ihr sehen, wie schnell aus einem Gutmenschen das genaue Gegenteil wird :) !!!
kb26919 (12.09.2009, 18:38 Uhr)
El-Masri ist kein Opfer
sondern eher ein verhinderter Terrorist ...dass er einer aehnlich gepolten Vereinigung schon im Libanon angehoerte ist kein Geheimnis.Jetzt nutzt er seinen Status in D aus um die Gesellschaft zu terrorisieren.Er gehoert eingesperrt
langsam-reicht-es (12.09.2009, 12:46 Uhr)
alles klar
na der Gutmensch schützt uns --vor solchen und sich selbst--das ist nämlich seine Aufgabe--zu was anderem ist der nict zu gebrauchen(oder ist das etwa ein Politiker?der Gutmensch?)
Münte,sind Sie es--oder etwa doch Lafontaine?
Countryjoe (12.09.2009, 10:08 Uhr)
Berufsopfer
Nachdem irgendein Gutmensch diesem Berufsopfer auch noch die deutsche Staatsbürgerschaft verschafft hat, kann man ihn noch nicht mal abschieben. Da hat sich der deutsche Schuldstaat in seiner ganzen Naivität ein schönes Eigentor geschossen. Eigentlich wäre für diesen hasserfüllten Dauerkostenfaktor ja nun mal Sicherheitsverwahrung angesagt, aber das bringen sie auch wieder nicht fertig. Wer schützt uns vor solchen "Deutschen"?
chatahootchee (11.09.2009, 22:36 Uhr)
JETZT BIN ICH ABER TRAUMATISIERT
von einem 'Gutmenschen'.
Gutmensch (11.09.2009, 21:47 Uhr)
Eine Frechheit, diese blöden Sprüche hier
Der Mann ist schwer traumatisiert. Den haben sie einfach festgenommen, als er nach Makedonien reisen wollte. Und dann haben sie ihm einen alten Sack über den Kopf gestülpt und ihn nach Afghanistan gebracht. Und dann musste er mit lauter Taliban in einem dunklen Verlies sitzen. Und zum Schluss haben sie ihn einfach auf einer Landstraße in Albanien ausgesetzt.
Ich möchte mal wissen, wie ihr da wohl reagieren würdet.
langsam-reicht-es (11.09.2009, 21:31 Uhr)
alles Geschwafel
schickt den Herrn "Deutsch-Libanesen" in die Psychiatrie-und dann bleiben wir von so einem Schwachsinn in Zukunft wenigstens etwas verschont.Und schickt die "Versteher" gleich mit. Wenn ich nämlich einen auf die Fresse hau--dann verstehts auch keiner und jeder sagt,das macht man doch nicht,das weisst du doch.Bei jedem anderen Deppen allerdings der sich sonstwie profiliert hat---ja da wir alles verstanden.
Im Übrigen--- meine Frau misshandelt mich auch täglich----darf ich jetzt den Müntefering mal klopfen??
pankratius (11.09.2009, 21:18 Uhr)
In Deutschland ideal
Der gute Junge kann doch wohl mal ausrasten, ein bisschen Feuer legen und einen Bürgermeister versohlen. Mein Gott, wo sind wir denn ?

In Deutschland (Berlin) brennen nächtlich Autos und der Oberbürgermeister - nicht abgewatscht - findet nicht viel dabei.

Deutschland ist eben ein Eldorado für alle, die sich mal richtig austoben und auf Staatsknete Anspruchs-voll leben wollen. Hereinspaziert !
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