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9. Februar 2010, 13:41 Uhr

Sit-In wird zur Krawallparty mit Polizeieinsatz

Obacht bei Einladungen via Facebook oder SchülerVZ. Es könnten weitaus mehr Gäste kommen als gedacht. Und sie könnten auch noch fremd, betrunken und gewalttätig sein. Diese böse Erfahrung machte eine Schülerin aus dem schleswig-holsteinischen Nübel.

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Jugendliche betrinken sich hemmungslos. Dumm nur, wenn der Gastgeber das so gar nicht vorgesehen hat© Picture-Alliance

Das beschauliche Treffen einer 15-Jährigen mit Freunden ist aufgrund von Facebook und SchülerVZ zu einer wüsten Party samt Polizeieinsatz ausgeartet. Während des Urlaubs ihrer Eltern hatte das Mädchen aus Nübel in Schleswig-Holstein Freunde über die Internet-Netzwerke zu einem Sit-In bei sich zu Hause eingeladen. Statt der geplanten zehn Personen sind laut Polizei in der Nacht zum Sonntag allerdings 70 bis 80 größtenteils betrunkene junge Leute erschienen und hätten begonnen, die Einrichtung des Hauses zu beschädigen.

Die 15-Jährige wusste sich schließlich nicht mehr anders zu helfen und alarmierte die Polizei. Die Beamten stießen vor Ort auf eine "sichtlich aufgelöste" Gastgeberin und deren Schwester, die sich vor den ungebetenen Besuchern in ein Zimmer zurückgezogen hatten und nicht mehr Herr der Lage waren. Tapeten und Teppiche seien bereits ruiniert und der Boden im gesamten Untergeschoss mit den Scherben zerbrochener Bierflaschen übersät gewesen, berichteten die Einsatzkräfte. Als die Beamten die völlig aus dem Ruder gelaufene Party auflösen wollten, sahen sie sich vor dem Haus plötzlich einer Gruppe aus rund 40 aggressiven Gästen gegenüber, die Schneebälle und Bierflaschen auf ihren Streifenwagen warfen. Erst mit Unterstützung weiterer Polizisten und eines Diensthundes gelang es den Ordnungshütern, die Lage wieder zu beruhigen und die Feier zu beenden.

AFP
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
S-achte (09.02.2010, 16:07 Uhr)
@falcon30
Hä? Das geht?
*lol*
Falcon030 (09.02.2010, 15:02 Uhr)
Ach herrje,
diese zehn geplanten Gäste hätte sie nicht persönlich einladen können?
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