Papst Johannes Paul II. wird heiliggesprochen

5. Juli 2013, 13:37 Uhr

Für die Heilung einer Nonne von Parkinson wurde Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Eine weitere wundersame Heilung ist nun die Grundlage für seine baldige Heiligsprechung.

Papst Johannes Paul II, Heiligsprechung, Vatikan, Kirche, Wunder

Als Johannes Paul II. sechs Jahre nach seinem Tod selig gesprochen wurde, wurde am selben Tag eine Frau in Costa Rica von einer Krankheit geheilt. Das Wunder ist die Grundlage für die Heiligsprechung.©

Der 2005 gestorbene Papst Johannes Paul II. wird heiliggesprochen. Papst Franziskus unterschrieb am Freitag das dafür notwendige Dekret. Gleichzeitig soll Papst Johannes XXIII. heiliggesprochen werden. Auch dafür machte Franziskus am Freitag mit seiner Unterschrift den Weg frei. Er entschied, die Kardinäle aus aller Welt zu einem sogenannten Konsistorium einzuberufen, um den Schritt zu besiegeln. Das Datum für die Zeremonie soll noch festgelegt werden. Es könne "bis zum Jahresende" geschehen, teilte Vatikansprecher Federico Lombardi mit. Medienberichten zufolge sollen die beiden Päpste noch in diesem Jahr heiliggesprochen werden.

Von Gehirnverletzung geheilt

Bereits vor einigen Tagen hatte die Kardinalsversammlung der zuständigen Kongregation des Vatikans Johannes Paul II. ein zweites Wunder zugesprochen. Dabei soll es sich um die Heilung einer Frau aus Costa Rica von einer Gehirnverletzung handeln, die am 1. Mai 2011 stattgefunden hat - dem Tag der Seligsprechung von Johannes Paul II.

Für eine Heiligsprechung müssen Kandidaten in der katholischen Kirche zunächst seliggesprochen werden. Für beide Stufen ist die Anerkennung eines Wunders notwendig. Nach umfangreichen Überprüfungen liegt die endgültige Entscheidung darüber beim Papst. Johannes Paul II. war 2011 seliggesprochen worden, nachdem der Vatikan anerkannt hatte, dass er mit der Heilung einer Nonne von der Parkinson-Krankheit ein erstes Wunder vollbracht habe.

Johannes XXIII. starb 1963 und wurde im Jahr 2000 durch Johannes Paul II. selig gesprochen. Johannes XXIII. hatte im Jahr 1962 das Zweite Vatikanische Konzil eröffnet, das als Schritt der Kirche in Richtung Moderne galt. Die Heiligsprechung soll ohne ein zweites Wunder erfolgen. Die Entscheidung darüber obliegt dem Papst. Es ist aber selten, dass dies geschieht. Vatikansprecher Lombardi verwies darauf, dass es sich um einen "speziellen Fall" handle.

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