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Geldnot, Identitätskrise oder Wut auf Homosexuelle? Detlef S. soll im vergangenen Jahr zwei Männer erschossen haben. Zu den Gründen schweigt der Frührentner, der eine Bilderbuchehe führte, am ersten Prozesstag. Die Staatsanwaltschaft geht von besonderer Niedertracht aus.
14 Jahre Gefängnis, dann Sicherungsverwahrung: Detlef S., der Inzesvater von Fluterschen, erwartet eine lange Zeit in Haft. Seine Kinder sind erleichtert. Die Zuhörer im Gericht klatschten.
Der Prozess um den Inzest von Fluterschen geht auf die Zielgerade. Die Plädoyers waren dran und damit noch einmal eine Schilderung der Abartigkeiten, die Detlef S. an seinen Kindern verübt haben soll. Es kamen sogar neue Gräuel ans Tageslicht.
Der 48-jährige Detlef S. hat seiner Familie das Leben zur Hölle gemacht, Tochter und Stieftochter sexuell missbraucht und zur Prostitution gezwungen. Heute steht er vor Gericht.
Der Inzestfall Detlef S. schockiert nicht nur den Westerwald. 350 Taten umfasst die Anklageschrift. Zum Prozessauftakt geriet ein Brief seiner Tochter zu einer Abrechnung voller Hass.
Der wegen Missbrauchs verurteilte Detlef S. soll nicht nur seine Töchter, sondern auch seine Ehefrau anderen Männern zum Sex angeboten haben. Das gab die 52-Jährige im zweiten Prozess gegen einen der "Freier" an. Dass ihr Mann auch ihre Kinder missbrauchte, will sie nicht geahnt haben.
Sie hatten so große Angst vor ihrem gewalttätigen Vater, dass keiner in der Familie den Widerstand wagte. Selbst dann nicht, als der Verdacht aufkam, dass er eine Tochter missbraucht und seine Stieftochter geschwängert hat.
Im Missbrauchsfall von Fluterschen muss sich ein zweiter Mann vor Gericht verantworten. Der 61-Jährige soll 53 Mal gegen Geld mit beiden Mädchen Sex gehabt haben. Er selbst gibt aber nur einen Bruchteil der Taten zu.
Nach dem jahrzehntelangen schweren sexuellen Missbrauch seiner Kinder kommt der 48-jährige Detlef S. möglicherweise nie mehr auf freien Fuß. Das Landgericht Koblenz verurteilte den Familienvater aus dem Westerwald zu vierzehneinhalb Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.
Die Vorwürfe klingen ungeheuerlich: Ein Familienvater aus dem Westerwald soll jahrelang seine Kinder missbraucht haben. Zum Prozessauftakt gab der 48-Jährige zunächst lediglich zu, Vater der sieben Kinder seiner Adoptivtochter zu sein.
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