Wegen des großen Interesses von Gläubigen könnte der Gottesdienst während des im September geplanten Besuchs von Papst Benedikt XVI.
Wegen des großen Interesses von Gläubigen könnte der Gottesdienst während des im September geplanten Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Berlin in das Olympiastadion oder vor das Brandenburger Tor verlegt werden. Das sagte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, der "Bild"-Zeitung vom Montag. Die Nachfrage sei größer als erwartet. "Möglichst viele Berliner sollen den Papst nicht nur hören, sondern auch sehen können." Bislang war ein Gottesdienst vor dem Schloss Charlottenburg geplant.
Papst Benedikt XVI. wird vom 22. bis zum 25. September zu seinem ersten offiziellen Staatsbesuch in Deutschland erwartet. Station macht das Oberhaupt der katholischen Kirche in den Bistümern Berlin, Erfurt und Freiburg sowie an der Wallfahrtskapelle von Etzelsbach in der Nähe von Steinbach (Thüringen).
Der Papstbesuch, zu dem die Veranstalter vor allem in Berlin und Erfurt auch zahlreiche Gläubige aus dem vergleichsweise nahen Polen erwarten, steht unter dem Motto "Wo Gott ist, ist Zukunft". Auf dem Programm steht neben dem großen öffentlichen Gottesdienst in Berlin auch ein weiterer in Erfurt. Benedikt XVI. wird darüber hinaus zudem eine Rede vor dem Deutschen Bundestag halten sowie Vertreter der evangelischen und orthodoxen Kirchen sowie von jüdischen und islamischen Organisationen treffen.