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In Düsseldorf hat heute der Prozess gegen die "Sauerland-Gruppe" begonnen. Die vier sollen geplant haben, Hunderte Menschen mit selbst gebastelten Bomben zu töten. Einer von ihnen ist der Saarländer Daniel Schneider, getrieben von einer Religion, die er für den Islam hielt. Eine Spurensuche.
Wegen Unterstützung der Islamischen Dschihad-Union hat die Bundesanwaltschaft zwei Männer und eine Frau festnehmen lassen. Unter ihnen ist die Frau eines der Angeklagten im Sauerland-Prozess. Die drei sollen Geld für die Terrororganisation beschafft haben.
Die Bundesanwaltschaft hat einen mutmaßlichen deutschen Terrorhelfer der Islamischen Dschihad-Union (IJU) vor dem Oberlandesgericht Stuttgart angeklagt.
"Islamische Dschihad Union"? Nie gehört! Das zumindest behaupten die vier mutmaßlichen Sauerland-Terroristen, die derzeit vor Gericht stehen. Sie hätten keinen Kontakt zu der Islamisten-Gruppe gehabt, hätten von deren Existenz sogar erst aus den Medien erfahren.
Der Anführer der Sauerland-Gruppe sitzt seit März im Gefängnis. Nun soll seiner Frau ebenfalls der Prozess gemacht werden. Filiz Gelowicz und zwei Männer werden unter anderem der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung beschuldigt.
Die Terrorverdächtigen wurden nach Medienberichten von der Terrororganisation Islamische Dschihad-Union aus Pakistan gesteuert und sollten ihre Anschläge noch im September verüben. Ein gelungener Anschlag in Deutschland hätte in Terrorkreisen als besonderer Prestigeerfolg gegolten und sollte der noch unbekannten Organisation international Ansehen verschaffen.
Seit der Verhaftung von Terrorverdächtigen ist die Islamische Dschihad Union aus Usbekistan hierzulande ein Begriff. Das zentralasiatische Land gilt als eine Quelle des Islamismus. Doch die Gründe dafür sind in Usbekistan selbst umstritten.
Der Bruder eines mutmaßlichen Terroristen aus der "Sauerland-Zelle" ist im hessischen Langen als Terrorhelfer verhaftet worden. Der 21-jährige Türke steht im dringenden Verdacht, die Terrorgruppe "Islamische Dschihad Union" unterstützt zu haben. Für Besorgnis sorgt derweil ein neues Video des deutschen Islamisten Eric Breininger.
Ein junger Türke aus Bayern ist womöglich der erste Selbstmordattentäter aus Deutschland: Die usbekische "Islamische Dschihad Union" brüstete sich damit, der aus Ansbach stammende Cüneyt C. habe das Attentat auf den US-Stützpunkt in der ostafghanischen Provinz Chost begangen.
Wegen Unterstützung der terroristischen Islamischen Dschihad-Union (IJU) hat das Oberlandesgericht Frankfurt zwei 28 Jahre alte Männer zu Haftstrafen verurteilt. Der Deutsch- Afghane Omid S. erhielt am Dienstag eine Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten. Den Türken Hüseyin Ö. verurteilte die Staatsschutzkammer zu einem Jahr und zwei Monaten Gefängnis.
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