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Kuriose Aufbahrung: Toter sitzt als Gast bei eigener Trauerfeier

Er war eine "glückliche und aktive Person", und genau so wollte sich die Familie von Fernando de Jesus Diaz Beato auch verabschieden: Anstatt den Verstorbenen in einem Sarg aufzubahren, ließen sie ihn einbalsamieren - mit einem etwas makaberen Endresultat.

Ein einbalsamierter Mann sitzt auf einem Stuhl

Seine Familie wollte sich so von dem 26-Jährigen verabschieden, "wie sie ihn zu Lebzeiten kannten" - und ließen ihn deshalb einbalsamieren

Vor etwas mehr als einer Woche wurde der 26-jährige Puerto-Ricaner Fernando de Jesus Diaz Beato vor seinem Haus in San Juan von 15 Kugeln getroffen. Er überlebte den Angriff durch die bislang unbekannten Täter nicht. Familie und Freunde wollten sich nun bei den Trauerfeierlichkeiten von dem jungen Mann verabschieden - eine normale Abschiedszeremonie, war dies jedoch nicht.

Von einem Sarg fehlt jede Spur - und in der Ecke des Raumes sitzt ein junger Mann auf einem Stuhl, ein Bein angewinkelt, die Augen wirken müde, sind aber dennoch geöffnet. Zwischen Zeige- und Mittelfinger hält er einen Zigarillo. Es handelt sich jedoch nicht um einen Bekannten des Opfers, sondern um den Toten selbst, der Zeuge seiner eigenen Trauerfeier zu werden scheint.

Seine Familie hatte sich entschlossen, sich so von dem 26-Jährigen zu verabschieden, "wie sie ihn zu Lebzeiten kannten" - und bei der Trauerfeier auf einen Sarg zu verzichten. Stattdessen wurde Diaz Beato einbalsamiert und in seiner Lieblingskleidung auf einen Stuhl gesetzt. Das Bestattungsunternehmen hatte sich als Überraschung sogar dafür entschieden, die Augen von Diaz Beato offenzulassen. "Wir haben uns entschlossen ihn so einbalsamieren zu lassen, weil er eine sehr glückliche und aktive Person war und so wollen wir ihn auch in Erinnerung behalten", sagte eine seiner Schwestern in einem Bericht, der auf der Video-Plattform "Liveleak" hochgeladen wurde.

"Der erste Tote, der die Augen offen hat"

Das Bestattungsunternehmen hat sich auf diese ungewöhnliche Art der Aufbahrung spezialisiert. Es sei bereits die neunte Zeremonie gewesen, in der ein Toter so aufgebaut wurde - allerdings war dies das erste Mal, dass die Augen des Verstorbenen offen gelassen wurden. Die Besitzerin des Bestattungsunternehmens gab an, eng mit der Familie des Toten zusammengearbeitet zu haben, um den gewünschten Effekt zu erzielen. "Dies ist der erste Tote in der Geschichte, der die Augen offen hat", sagte sie.




Obgleich die Familie etwas geschockt war, dass Diaz Beatos Augen geöffnet waren, waren sie offenbar trotzdem zufrieden damit, wie er aussah. "Wir wollten nicht, dass er ein einem Sarg liegt, wir wollte etwas anderes", sagte seine Schwester in dem Video. Man möchte meinen, dass ihnen dies mit einer solchen Trauerfeier auch gelungen ist. Unterdessen suchen die Behörden weiter nach dem oder den Tätern, bislang hat die Polizei von San Juan jedoch keine heiße Spur.

amt

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