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9. November 2009, 09:03 Uhr
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Hurrikan "Ida" bringt Tod und Zerstörung

Bei schweren Unwettern in El Salvador sind durch Hurrikan "Ida" bislang 124 Menschen ums Leben gekommen. Heftige Regenfälle lösten eine Schlamm- und Gerölllawine aus, die ganze Stadtviertel zerstörte. Der Präsident des mittelamerikanischen Landes rief den nationalen Notstand aus.

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Tausende Menschen haben kein Dach mehr über dem Kopf: Hurrikan "Ida" wütet in El Salvador© Reuters

Durch Überschwemmungen und Erdrutsche im Zusammenhang mit dem Hurrikan "Ida" sind im mittelamerikanischen El Salvador bislang 124 Menschen ums Leben gekommen. Mit Spitzengeschwindigkeiten von 195 Stundenkilometern streifte "Ida" am Sonntagabend die mexikanischen Halbinsel Yucatán und bewegte sich über dem Golf von Mexiko in Richtung USA. "Heute ist ein sehr trauriger Tag für dieses Land", sagte Präsident Mauricio Funes in einer von Radio und Fernsehen übertragenen Ansprache. Derzeit seien 124 Todesopfer identifiziert. Angesichts der "Schwere" der Katastrophe rief der Präsident den Notstand aus. Damit könnten auch Gelder aus einem Sonderfonds für die Katastrophenhilfe bereit gestellt werden.

Zuvor hatte Innenminister Humberto Centeno bei einer Pressekonferenz in der Hauptstadt San Salvador von mindestens 91 Toten gesprochen. Der Leiter der Zivilschutzbehörde, Jorge Meléndez, befürchtete, dass die Zahl der Toten angesichts der angeschwollenen Flüsse noch steigen könnte. Besonders betroffen seien die Gebiete im Osten des Landes. In der Stadt Verapaz habe eine Schlammlawine ein ganzes Viertel begraben, in Tepetitan seien durch Erdrutsche und Überschwemmungen rund 30 Häuser zerstört worden. Mehr als 7000 Menschen haben den Angaben zufolge kein Dach mehr über dem Kopf.

Auch auf den vor dem beliebten Badeort Cancún gelegenen Inseln Holbox und Punta Allen mussten rund 2300 Menschen in Sicherheit gebracht werden. "Ida" hatte zuvor bereits in Nicaragua und Guatemala schwere Schäden angerichtet.

Das US-Hurrikanzentrum in Miami stufte den Wirbelsturm auf Kategorie zwei der fünfstufigen Saffir-Simpson-Skala hoch. Mit 17 Stundenkilometern bewegte sich "Ida" demnach auf die USA zu. Für die US-Bundesstaaten Mississippi, Alabama und Florida wurde eine Hurrikan-Warnung ausgegeben. Die Stadt New Orleans, die vom 2005 Hurrikan Katrina verwüstet worden war, sei nicht in Gefahr, teilte das Hurrikan-Zentrum mit.

AFP
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