. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
17. Juli 2007, 08:27 Uhr

Ist Natascha Kampusch verliebt?

Natascha Kampusch flirtet und knutscht: Das österreichische Entführungsopfer hat angeblich einen Freund, es soll der 21-jährige Sohn ihres Anwalts sein. Die beiden feierten in einer Diskothek - wie ein ganz normales Paar.

Natascha Kampusch hat angeblich einen Freund© ORF/Ali Schafler

Eng umschlungen tanzen sie in einer Disco, er streichelt sanft ihr Gesicht, flüstert ihr etwas ins Ohr. Natascha Kampusch und ein schwarzhaariger Mann mit weißem Hemd und Dreitagebart feierten in einer Wiener Diskothek. Die "Bild"-Zeitung veröffentlichte Fotos des Paares. Darauf ist zu sehen, wie sich Kampusch, gekleidet in einem schwarzen Glitzer- Kleid, zusammen mit dem Mann unter die Party-Gäste mischt. Sie wirkt entspannt und glücklich. Ein Paparazzo fotografierte die Szene.

Laut österreichischen Medien ist Kampuschs Tanzpartner der 21-jährige Sohn ihres Anwalts Gabriel Lansky. Er wurde als "supernetter Bursche mit Hugh-Grant-Mähne" beschrieben. Die Eltern des 19-jährigen Mädchens zeigten sich erfreut über den Weg ihrer Tochter in ein normales Leben. "Ich freue mich über Nataschas Glück. Er muss ein netter Mensch sein, sonst würde sich mein Kind nicht mit ihm treffen", zitiert die Bild-Zeitung den Vater Ludwig Koch. Und Mutter Brigita Sirny sagt: "Natascha hat lange gebraucht, um den Mut zu fassen rauszugehen". Der Mann sei aber nur eine Bekanntschaft."

Natascha Kampusch war vor rund einem Jahr, am 23. August 2006, aus ihrer Gefangenschaft entkommen, Ihr Entführer Wolfgang Priklopil hatte sie achteinhalb Jahre festgehalten, meist verbrachte das Kind die Zeit in einen Kellerverlies. Kampusch war zum Zeitpunkt der Entführung zehn Jahre alt.

mta
 
 
KOMMENTARE (10 von 28)
 
catchme (18.07.2007, 12:29 Uhr)
Liebe Stern-Redaktion !
Henry Nannen würde Euch ganz schön die Meinung sagen ...
Der Stern, einst ein seriöses Magazin mit Anspruch auf Niveau ist heruntergekommen auf Yellow-press-Niveau. Billige Sensationsmeldungen und Klatschgeschichten ... die Hitler-Tagebücher waren der beginn einer rasanten Talfahrt ... herzlich Willkommen, Ihr seid im Tal des Proletariats angekommen ! Ich habe schon vor längerer Zeit mein über 30-jähriges Abo gekündigt - es war richtig !!
screne (17.07.2007, 18:09 Uhr)
@Arnsperger
Hallo,
gut ist zunächst mal, dass der Stern sich der Kritik stellt und sie nicht klammheimlich löscht. Das vorweg.
Dass wir alle Anteil am Schicksal von Frau Kampusch genommen haben, impliziert aber garnichts. Dass die Leser kein Interesse daran haben, von irgendwelchen Liebschaften von ihr zu erfahren, liegt wohl auf der Hand. Die Kommentare hier zeigen es.
Außerdem hat NIEMAND "ein Recht" darauf, sowas zu erfahren. Man muss sich nur in die Frau mal hineinversetzen. Durch Pech wurde diese Frau bekannt. Gewollt hat sie das bestimmt nicht. Bedeutet das, dass in Zukunft jede Liebschaft, jede Gardeobe, jede Geste von ihr genüsslich in der Presse ausgebreitet und damit auf ihre Kosten Geld verdient wird? Ich denke nicht.
Außerdem: wer den Stern liest, liest wohl (behaupte ich mal) ganz bewusst keine Schmierenblätter gewisser anderer Verlage. Solche Themen hier zu lesen, empfinde ich als Zumutung.
MfG
Arnsperger (17.07.2007, 16:59 Uhr)
Liebe Leser
nachdem dieser Artikel eine solch lebhafte Diskussion verursacht hat, wollte ich mich als für den Artikel verantwortlicher Redakteur zu äußern. Zunächst möchte ich Ihnen sagen, dass wir uns über Kritik an unserem Angebot freuen. Doch ich will Ihnen sagen, warum ich diesen Artikel heute
auf die Seite gestellt habe: Frau Kampusch und ihr Schicksal haben viele Menschen beschäftigt und interessiert. Zu Recht wie ich finde haben viele Leute mit ihr gefühlt. Und genau deswegen sind wir der Meinung, haben diese Menschen auch ein Interesse daran - und ein Recht darauf - zu erfahren, wie Natascha Kampusch in ein normales Leben zurückfindet. Natürlich beachten wir dabei auch immer die Interessen der Person, über die wir berichten. Wir haben uns deshalb zum Schutz ihrer Rechte dagegen entschieden, die Bilder aus der Disco zu zeigen. Ich hoffe, dass Sie dies akzeptieren und uns gewogen bleiben.
Mit freundlichem Gruß,
Malte Arnsperger
Redakteur, stern.de
galahad610 (17.07.2007, 13:09 Uhr)
das mädel und der "stern"
man kann sich den vorrednern nur anschliessen...gibts nix wichtigeres mehr?schreibt erst wieder über sie wenn sie heiratet...und auch dann nur als randnotiz!worauf ich mal warte ist ein nur halb so dicker stern mit der titelstory:"sorry,letzte woche war nix los..."....DAS wäre ne meldung...
S.H. (17.07.2007, 12:46 Uhr)
BILD-Niveau
Ich schließe mich meinen Vorrednern an! Man sollte N.Kampusch jetzt ein normales Leben leben lassen und es nicht als Sensation darstellen, wenn sie es schafft.
hevosenkuva (17.07.2007, 12:08 Uhr)
ist stern.de seriös?
lasst sie doch einfach in Ruhe. und springt nicht ausgerechnet auf das Trittbrett der "WIR bilden Dir Deine Meinung!"-Aasgeier.
Vincent_Vega (17.07.2007, 11:40 Uhr)
Da Online-MAgazine nichts einbringen muss das Niveau weiter sinken
anders könnte ich es mir nicht erklären, warum Klatschberichte hier veröffentlicht werden.
Zuerst kam das Mädel acht Jahre nicht aus seiner Zelle raus, und jetzt wird jeder normale Schritt im Leben ausgeschlachtet- ist ja widerlich.
Bennington (17.07.2007, 11:28 Uhr)
Übel!
Was für ein peinlicher und niveauloser Artikel. Es wird Zeit stern.de aus den Bookmarks zu löschen.
Justizius (17.07.2007, 11:13 Uhr)
Unverschämt
Berichterstattung in Form von Interviews, mit dem persönlichen Einverständnis des Mädchens, sind OK, aber Klatschpresse? Das geht gar nicht!
Lasst dieses Mädchen in Ruhe ! ! !
tintones (17.07.2007, 11:05 Uhr)
ein ganz legaler dreitagebart
... am glitzerkleid ...
tolle information ... weiter so auf hoechstem journalistischen niveau ..!
MEHR ZUM ARTIKEL
Steiermark Gerichtsposse um Kampusch-Entführung

Im österreichischen Gleisdorf trägt sich derzeit ein absurder Prozess zu: Der ehemalige Amtsrichter Marin Wabl möchte weiterhin behaupten dürfen, Natascha Kampuschs Mutter Brigitta Sirny stecke hinter deren Entführung. mehr...

Entführungsfall Natascha Sie sollte ihn "Gebieter" nennen

Ihr "Gefängnis" war drei Meter lang, zwei Meter tief und 1,6 Meter breit, die Tür war gepanzert. Nach acht Jahren gelang der mittlerweile erwachsenen Natascha Kampusch die Flucht. Ihr Peiniger beging Selbstmord. mehr...

Fall Natascha Das Kaninchen und die Schlange

"Ich war gleich stark", "Ich trauere in gewisser Weise um ihn" - mit diesen Aussagen erstaunt die 18-Jährige Natascha, die acht Jahre in der Hand eines Entführers war. stern.de sprach mit dem Hamburger Psychotherapeuten Till Niewisch. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe