. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
26. Mai 2008, 09:59 Uhr

Soldaten sollen Damm sprengen

Nach dem schweren Erdbeben hat sich im Bezirk Beichuan ein großer Stausee gebildet. Behörden fürchten eine Flutwelle, sollte der Damm brechen. Deswegen bereiten Soldaten die Sprengung vor. Die Menschen, die unterhalb des Sees leben, sind in Sicherheit gebracht worden.

Nach dem Erdbeben haben sich mehrere Stauseen gebildet. In der Provinz Beichuan wird jetzt die Sprengung eines Damms vorbereitet© National Space Orgnisation/AP

Rund 1800 chinesische Soldaten haben die Sprengung eines durch Erdrutsche verschütteten Flusslaufs vorbereitet. Der Fluss im Bezirk Beichuan war nach mehreren heftigen Nachbeben so zugeschüttet, dass sich ein riesiger See bildete. Nach einem eintägigen Fußmarsch wollen die Helfer im Laufe des Tages ein unkontrolliertes Brechen des Damms und damit Überschwemmungen verhindern, berichtete das staatliche Fernsehen. Mit Dynamit sollen Abflüsse geschaffen werden. Auch ein Bulldozer wurde per Hubschrauber zu dem See am Fluss Jiang geflogen.

Die unterhalb des Sees lebenden Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Durch die Erdbeben waren in der Region insgesamt 35 neue Seen entstanden, die bis zu 700.000 Menschen gefährdeten, wie die Behörden in Peking mitgeteilt hatten.

Die Zahl der Opfer nach dem Nachbeben der Stärke 6,0 am Sonntag stieg unterdessen nach Behördenangaben auf sechs. 480 Menschen wurden verletzt, mehr als 70.000 Häuser fielen in sich zusammen, weitere 200.000 sind einsturzgefährdet. Die Regierung befürchtet, dass das verheerende Beben vom 12. Mai der Stärke 7,9 insgesamt 80.000 Menschen oder mehr das Leben gekostet hat. Bis Sonntag wurden 65.080 Tote geborgen, knapp 24.000 Menschen werden noch vermisst.

AP/AFP
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Erdbeben in China Die Dämme drohen zu brechen

Fast zwei Wochen nach dem verheerenden Beben ist die südwestchinesische Provinz Sichuan erneut von einem heftigen Erdstoß erschüttert worden. Mehr als 70.000 Häuser stürzten ein. Heftige Regenfälle und Nachbeben verschärfen die Gefahr, dass Dämme brechen. Dann wären Hunderttausende Menschen bedroht. mehr...

Die Peking-Kolumne Die Geister kommen zurück

51.151 Menschen sind bei dem Erdbeben in China schon ums Leben gekommen, und täglich werden es mehr. Hinter der Zahl stehen Schicksale - die der Toten und ihrer Angehörigen, der Überlebenden und der Hilfsbereiten. In einer Schule treffen sich Trauernde. mehr...

Erdbeben in China Mann nach 179 Stunden gerettet

Retter in China haben einen Mann 179 Stunden nach dem schweren Erdbeben gerettet. Der 31-Jährige wurde aus den Trümmern eines Wasserkraftwerks in Yingxiu geholt. Auch eine Woche nach dem gewaltigen Erdstoß versetzen Nachbeben die Menschen in Panik. mehr...

 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (7/2012)
Unser täglich Fleisch