Die EU spricht von einem "Schauprozess": Aung San Suu Kyi, von der Militärjunta drangsalierte Oppositionsführerin in Myanmar und Friedensnobelpreisträgerin, steht erneut vor Gericht. Angeblich hat sie gegen Auflagen ihres Hausarrestes verstoßen, der Ende des Monats ausgelaufen wäre. mehr...
In weniger als zwei Wochen hätte ihr sechs Jahre dauernder Hausarrest enden sollen. Doch nun muss Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi um ihre Freiheit bangen. Das Millitärregime in Myanmar hat sie in ein berüchtigtes Gefängnis gebracht und Anklage erhoben. Anlass ist der ungebetene Besuch eines US-Bürgers. mehr...
Langsam, sehr langsam rollt die Hilfe für die Wirbelsturm-Opfer in Myanmar an. Nachdem die Militärjunta endlich ihre Erlaubnis für Lieferungen gegeben hat, ist eine UN-Maschine der in Rangun gelandet. Doch die Generäle wollen die ausländische Hilfe von der Armee verteilen. mehr...
Die Zahl der Toten und Vermissten durch den Zyklon "Nargis" in Myanmar ist auf mehr als 138.000 gestiegen. Das gab die Militärregierung in Rangun bekannt - bislang hatten die Behörden 134.000 Opfer gemeldet. "Nargis" war in der Nacht zum 3. Mai über die Südküste des Landes hinweg gefegt. mehr...
Die Militärregierung in Myanmar hat ausländischen Medien eine verzerrte Berichterstattung über die Lage im verwüsteten Irrawaddy-Delta vorgeworfen. "Skrupellose Elemente" würden Videos zu aufgebauschten Geschichten aus dem Zyklon-Gebiet verbreiteten, um dem Ansehen Myanmars zu schaden. mehr...
15 Mal in den vergangenen drei Wochen haben die USA dem Militär-Regime in Myanmar vergeblich Hilfe bei der Versorgung der Zyklon-Opfer angeboten. Jetzt reicht es der US-Marine. Sie zieht ihre Schiffe vor der Küste Myanmars ab. Auch für UN-Hubschrauber fehlen zugesagte Landegenehmigungen. mehr...
Knapp vier Wochen nach dem Zyklon "Nargis" hat die Militärjunta Myanmars eine neue Verfassung beschlossen. Kritiker werfen ihr vor, sie wolle sich mit dem "undemokratischen und unfairen" Text langfristig die Macht sichern. mehr...
Die Militärregierung in Myanmar hat den Arrest für die Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi um sechs Monate verlängert. Die Oppositionsführerin darf seit 2003 ihr Haus in der Hauptstadt Rangun nicht verlassen. mehr...
Auf der Geberkonferenz für die Katastrophenopfer in Myanmar ist es zu einem entscheidenden Durchbruch gekommen. Nach Angaben des deutschen Delegierten lässt die Militärjunta nun endlich internationale Helfer ins Land. Doch noch immer steht nicht fest, wie viele Milliarden Dollar Hilfe das Land benötigt. mehr...
Die Regierung in Myanmar will nun doch ausländischen Helfern erlauben, den Überlebenden der Sturmkatastrophe zu helfen. Internationale Hilfsorganisationen atmen auf. Sie hoffen, dass sie die 2,5 Millionen Zyklon-Opfer endlich umfassend betreuen können. Von Manuela Pfohl mehr...
Der Wirbelsturm «Nargis» hat nach Angaben der Regierung in Birma wahrscheinlich mehr als 15 000 Menschen in den Tod gerissen. Hunderttausende Menschen sind durch den verheerenden Zyklon obdachlos. Die Stadt Rangun ist schwer verwüstet. Erste Bilder aus der zerstörten Region.
Seit 1962 beherrschen Militärs die frühere britische Kolonie Myanmar, die Macht im Staat liegt bei General Than Shwe. Der 75-jährige Regimechef tritt nur selten in Erscheinung, liebt das Golfspiel und verprasste allein bei der Hochzeit seiner jüngsten Tochter 300.000 Dollar.
Eine drei Meter hohe Flutwelle brachte Zyklon "Nargis" mit sich. Wie viele Menschen durch den tropischen Wirbelsturm starben, ist noch nicht klar. stern.de erklärt, unter welchen Bedingungen sich ein derart verheerender Sturm aufbauen kann.
Die Bilder aus Myanmar zeigen verzweifelte Menschen, eingestürzte Häuser und verwüstete Landstriche. Doch wie riesig das betroffene Gebiet ist, zeigt erst diese Grafik der Uno. Es sind tausende Quadratkilometer.
Wie schlecht es den Menschen in Rangun nach dem Wirbelsturm "Nargis" geht, erfährt die Deutsche Salome Ritter derzeit selbst. Sie arbeitet als Lehrerin in Myanmar und erlebte, wie der Zyklon tobte. Nur Häuser aus Stein konnten dem Sturm standhalten.
Wie heißt das Land in Südostasien nun: Birma oder Myanmar? Wer herrscht dort? Und welche Bedeutung haben die Mönche? Und warum sind die als rücksichtslos bekannten Machthaber so zurückhaltend? stern.de beantwortet die wichtigsten Fragen zu dem völlig abgeschotteten Land. Von Marcus Müller
Wirbelsturm "Nargis" hat mit Myanmar eines der ärmsten Länder auf der Erde getroffen. Die Militärs, die das Land seit über 40 Jahren mit harter Hand regieren, haben es völlig heruntergewirtschaftet. Dabei gilt die frühere britische Kolonie als ein Land mit vielen Rohstoffen.
Die EU spricht von einem "Schauprozess": Aung San Suu Kyi, von der Militärjunta drangsalierte Oppositionsführerin in Myanmar und Friedensnobelpreisträgerin, steht erneut vor Gericht. Angeblich hat sie gegen Auflagen ihres Hausarrestes verstoßen, der Ende des Monats ausgelaufen wäre. mehr...
Myanmars Oppositionsführerin Suu Kyi nach mysteriösem Besuch angeklagt Myanmar 138.000 Tote und Vermisste durch "Nargis" Myanmar Militärjunta kritisiert westliche MedienNeue Fragen
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