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Das tödliche Rennen auf die Zugspitze hat ein juristisches Nachspiel: Staatsanwälte und Polizei prüfen derzeit, ob es bei dem Extrem-Berglauf ein Verschulden Dritter gibt. Zwei Läufer waren nach einem Wetterumsturz bei dem Wettlauf ums Leben gekommen.
Tödliches Ende eines Extrem-Berglaufes: Bei dem Rennen knapp unter den Gipfel der 2962 Meter hohen Zugspitze sind zwei Männer gestorben. Sie brachen nach einem plötzlichen Wetterumsturz kurz vor dem Ziel vor Erschöpfung zusammen. Viele andere Läufer mussten von Rettungskräften wiederbelebt werden.
Nach dem tödlichen Drama beim Zugspitzlauf im vergangenen Jahr haben die Veranstalter die Route beim diesjährigen Wettbewerb in letzter Minute geändert. Wegen neuer Schneefälle führte der Extrem-Berglauf am Sonntag nicht wie geplant auf die Zugspitze, sondern auf die Grubigalm bei Lermoos in Tirol.
Bei Unwettern in Europa sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen - darunter ein italienischer Fischer, ein slowakischer Konzertbesucher und ein ungarischer Urlauber. Im österreichischen Graz wurde Katastrophenalarm ausgelöst.
Die beiden an der Zugspitze umgekommenen Bergläufer sind an Unterkühlung gestorben. Das ergab die Obduktion der Leichen. Allerdings kommen bei einem der Männer auch Herz-Kreislaufprobleme als Todesursache infrage. Dem Veranstalter des Berglaufs könnte nun ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Tötung drohen.
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