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Er tötete seine Frau und postete ein Bild im Netz - jetzt erhielt er seine Strafe

In den USA nennt man Derek Medina nur den "Facebook-Mörder". Er tötete seine Frau, veröffentlichte ein Bild von der Leiche - und forderte im Posting seine eigene Strafe, die er nun bekam.

Derek Medina ist in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt worden - er postete ein Foto seiner ermordeten Frau bei Facebook

Derek Medina ist in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt worden - er postete ein Foto seiner ermordeten Frau bei Facebook

Er tötete zuerst seine Frau und postete dann ein Foto ihrer Leiche auf Facebook, nun ist der Mann im US-Bundesstaat Florida zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Richterin Yvonne Colodny sagte am Freitag in Miami bei der Verkündung des Strafmaßes, der 33-jährige Derek Medina habe mit seinem Facebook-Eintrag seine "Zukunft vorausgesagt": "Sie haben auf Facebook geschrieben, dass sie ins Gefängnis kommen werden, und da werden Sie hingehen."

Medina war bereits im November des Mordes schuldig gesprochen worden. Eine Geschworenen-Jury wies seine Behauptung zurück, er habe im August 2013 aus Notwehr gehandelt. Der Mann hatte im Prozess angegeben, seine 27-jährige Frau habe ihn mit einem Messer bedroht. Außerdem sei er jahrelang von seiner Frau misshandelt worden.

Facebook-Post: "Ich gehe ins Gefängnis"

Der Anklage zufolge wollte die 27-Jährige ihren Mann verlassen. Nach der Ankündigung tötete er sie in der Küche des gemeinsamen Hauses mit acht Schüssen. Während der Tat befand sich auch die zehnjährige Tochter der Frau in dem Haus.

Der Fall hatte für große Aufmerksamkeit gesorgt, weil Medina die Leiche seiner Frau fotografierte und ein Bild auf Facebook veröffentlichte. In einem dazugehörigen Beitrag räumte er ein, seine Frau getötet zu haben. "Ich gehe ins Gefängnis oder bekomme die Todesstrafe für die Tötung meiner Frau", hieß es darin. "Ich werde die Misshandlungen nicht länger dulden, also habe ich getan, was ich getan habe, ich hoffe, ihr versteht mich." Anschließend stellte er sich der Polizei.

feh/AFP
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