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Entschädigung im Fall Madeleine: Ein Brite, der im Zusammenhang mit dem Verschwinden des kleinen Mädchens lange als Verdächtiger genannt wurde, hat vor Gericht fast 800.000 Euro erstritten. Wie es mit den Ermittlungen zu Maddie weitergeht, ist dagegen unklar.
Der Kriminalfall um die verschwundene Madeleine McCann hat einen verstörenden Einblick in die globalisierte Medienwelt des 21. Jahrhunderts erlaubt: Das internationale Nachrichten-Ping-Pong rund um die McCanns hat nicht der Wahrheitsfindung gedient - sondern Halbwahrheiten immer wieder neu aufgebauscht. Eine Stilkritik in eigener Sache.
Seit über vier Monaten ist die kleine Madeleine McCann verschwunden. Spuren gibt es nicht, dafür zahllose Vermutungen und noch mehr Gerüchte. stern.de ist den am häufigsten zitierten Gerüchten auf den Grund gegangen.
Die portugiesische Polizei wirft den Eltern der verschwundenen Madeleine vor, den Leichnam des Mädchens verborgen zu haben. Der Vorwurf des Totschlags wird nicht erhoben. Über die Frage, ob das Blut des Mädchens im Leihwagen der Eltern gefunden wurde, streiten die Experten.
Der Verdächtige im Fall Madeleine hat jede Verwicklung zum Verschwinden der Vierjährigen bestritten: "Ich werde zum Sündenbock gemacht", sagte er. Die Polizei spricht hingegen von "Anhaltspunkten".
Zwei Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden der kleinen Madeleine haben die Privatermittler der Eltern einen neuen Verdächtigen ins Visier genommen. Der Brite ist als Pädophiler verurteilt und hält sich derzeit in Deutschland auf.
Auch wenn die portugiesischen Ermittlungen vorläufig abgeschlossen sind, unterliegt der Fall der verschwundenen Madeleine McCann weiter der Geheimhaltung. Doch die Eltern des Mädchens drängen darauf, die Akten zu bekommen - sie sollen privaten Ermittlern helfen, das Schicksal ihrer Tochter aufzuklären.
Madeleines Bild auf Zwieback-Packungen und Reiniger-Flaschen: Das Satire-Magazin "Titanic" sorgte mit dieser Anzeigenparodie für helle Aufregung in Großbritannien. Im stern.de-Interview verrät Martin Sonneborn, Erfinder der Anzeige, seine Absichten - und warum er sich auf Klagen freut.
Ist sie in Portugal? Oder in Nordafrika? Monatelang haben sich die Eltern der verschwundenen Madeleine McCann an jedes Gerücht geklammert, das Hoffnung versprach. Jetzt haben sie öffentlich eingestanden, dass sie sich auch mit dem möglichen Tod ihrer Tochter auseinandersetzen.
Für die McCanns sollte es ein ganz normaler Familienurlaub werden - tatsächlich wurde es ein Albtraum. Am 3. Mai verschwand ihre kleine Tochter Madeleine spurlos aus ihrem Hotelzimmer. Seitdem überschlagen sich die Gerüchte. Nur Maddie ist immer noch nicht aufgetaucht.
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