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Neue Erkenntnisse im Fall Natascha Kampusch: Offenbar hat ihr Entführer Wolfgang Priklopil seinem Freund Ernst H. die Tat unmittelbar vor seinem Tod gestanden. Das sagte H. jetzt bei einer erneuten Vernehmung aus, nachdem er selbst als möglicher Mittäter in Verdacht geraten ist.
Im Fall Kampusch reißen die Spekulationen über einen Mittäter nicht ab: Vertreter der amtlichen Sonderkommission fürchten um die Sicherheit der heute 21-Jährigen. Auch ein Mord sei nicht auszuschließen.
Der Fall Natascha Kampusch wird komplett neu aufgerollt. Endlich, erscheint doch vieles an den damaligen Ermittlungen der Behörde in Österreich schlichtweg unfassbar. Die wichtigste Frage lautet jetzt: Hatte Wolfgang Priklopil einen Komplizen?
Der Fall "Schwarze Tiger, weiße Löwen" führt die Kommissare Charlotte Lindholm und Sigrid Malchus an einen grausamen Ort: die unterirdische Folterwelt eines Mädchenentführers. Die Parallelen zum Fall Natascha Kampusch gelingen. Was die "Tatort"-Folge jedoch scheitern lässt, ist ihre Kommissarin.
Immer noch beschäftigt der Fall Natascha Kampusch sowohl die österreichischen Medien als auch die Justiz des Landes. Dreimal, so der zuständige Oberstaatsanwalt, habe die junge Frau versucht, ihrem Verlies zu entfliehen. Berichten, sie sei auch freiwillig zu ihrem Peiniger zurückgekehrt, widersprach er.
Auch das Opfer Natascha Kampusch kann das Rätsel um eine mögliche Mitwirkung eines zweiten Täters bei ihrer Entführung nicht lösen. Sie habe immer nur ihren Entführer Wolfgang Priklopil gesehen, sagte sie in einem TV-Interview.
In Österreich ermittelt die Polizei wegen Kinderpornografie, die mit dem Fall Natascha Kampusch zusammenhängen könnte. Die Ermittlungen beziehen sich auf den weiteren Umkreis des Falls.
Der Entführungsfall Natascha Kampusch wird noch einmal aufgerollt. Nach Informationen des stern soll eine neue Ermittlungsgruppe der Polizei gebildet werden. Damit reagieren die österreichischen Behörden auf den Abschlussbericht einer Untersuchungskommission zu den bisherigen Ermittlungen. Er stellt der Polizei ein vernichtendes Zeugnis aus. stern.de veröffentlicht Auszüge.
Der Entführungsfall Natascha Kampusch sorgt weiter für Wirbel: Angebliche "Wegschau-Befehle" bei den Ermittlungen, Gerüchte um Vernichtung von Bildmaterial und neu aufgetauchte Dokumente werfen neue Fragen auf. Besonders brisant: Es gibt angeblich Hinweise auf Mittäter. Nun äußerte sich Kampusch selber.
Die Ermittlungspannen im Fall Kampusch nehmen immer größere Ausmaße an. Eine Zeugin gab jetzt an, dass die Ermittlungen gegen den Entführer der damals 10-jährigen Natascha Kampusch auf Befehl "von oben" eingestellt worden seien.
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