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22. Februar 2010, 12:51 Uhr

Vater erschlägt zwei Söhne mit Eisenstange

Das Familiendrama in Kassel hat ein zweites Menschenleben gefordert: Ein Fünfjähriger erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen - wie zuvor schon sein dreijähriger Bruder. Ihr Vater hatte sie mit einer Eisenstange erschlagen.

Kassel, Eisenstange, Vater,

Spurensicherung am Tatort: Ein Vater hat in Kassel seine beiden Söhne mit einer Eisenstange traktiert© Uwe Zucchi/DPA

Nach dem Familiendrama in Kassel ist auch das zweite Kind gestorben. Der fünf Jahre alte Junge erlag am Nachmittag in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei in Kassel am Montag mitteilte. Der 42 Jahre alter Vater hatte seine beiden Kinder am Sonntagabend mit einer Eisenstange geschlagen und sich anschließend selbst getötet. Der dreijährige Sohn war bereits wenige Stunden nach der Tat gestorben.

Grund für das Familiendrama war nach ersten Ermittlungen die Trennung der Eltern vor einer Woche. "Es gibt keinen anderen äußeren Anlass", sagte ein Polizeisprecher. Die Mutter der Kinder, die aus dem Haus der Familie in einem gutbürgerlichen Stadtteil ausgezogen war, steht unter Schock. Die Großmutter hatte die schwer verletzten Jungen am späten Sonntagabend im Haus ihres Sohnes entdeckt. Nach Angaben der Polizei war sie den ganzen Abend bei dem 42-Jährigen und den beiden Söhnen. Sie hatte die Wohnung danach nur für zehn Minuten verlassen, um aus ihrer Wohnung in der Nachbarschaft etwas zu holen. In dieser Zeit spielte sich das Drama ab. Als sie zurückkam, fand sie die Kinder und alarmierte die Polizei. Ihr Sohn war inzwischen verschwunden.

Vater warf sich vor einen Zug

Die schwer verletzten Kinder wurden ins Krankenhaus gebracht, wo der Dreijährige wenig später starb. Kurz nach Mitternacht hatte die Polizei dann die Leiche des Vaters gefunden, der sich vor einen Zug geworfen hatte.

Erst im Dezember war ein Familienvater aus dem nordhessischen Berndorf zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er seine drei Kinder mit Hammerschlägen fast getötet hatte. Das Gericht hatte die Tat als versuchten Mord gewertet.

DPA
 
 
KOMMENTARE (5 von 5)
 
blue-lagune-nrw (23.02.2010, 21:34 Uhr)
Was tun Erwachsene den Kindern an
Ich muss leider erneut feststellen das es soviele menschen gibt die besser keine kinder bekommen sollten.
es gibt soviele paare die sich sehnlichst ein kind wünschen,diese leider keine bekommen. ich bin selber vater von drei kindern,ich weiß das auch ich sicherlich den einen oder anderen fehler gemacht habe,trotzdem würde ich ein wesentest bei menschen die ein kind wollen,befürworten. ich selbst würde, egal was kommt nie meinen kindern etwas antun, und sollte mal einer meinen kindern was antun,so sollte die behörden auf den täter aufpassen, da ich selbst ihn nicht zu fassen bekommen dürft, auch wenn ich dann bestraft werden würde.
ich überlege ernsthaft ob es was bringt wenn ich in meinem eigenen forum eine umfrage starte bezüglich eines wesentest bei menschen die eltern werden wollen
allesklar (23.02.2010, 02:19 Uhr)
mats
du hast recht -

wir alle hatten mal die 10 gebote - diese haben ausgelangt - bis irgendeiner den betrug erfunden hat und anwaelte gebraucht wurden die alles versauten.
------
Was ist der Hintergrund der Tat - was hat den Mann so verzweifeln lassen, dass er dies seinem eigenem Blut antat?
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Eine Frau kann einen Mann aufrichten und zu grunde richten.
zappuser (22.02.2010, 16:29 Uhr)
Was können die Kinder dafür,
daß die Mutter die Familie verläßt. Hoffentlich hatte sie dafür gute Gründe.
mats123 (22.02.2010, 15:08 Uhr)
Was tun Erwachsene den Kindern an
Sachlich kann man wohl auf jeden Fall festhalten, dass hier erwachsene Menschen, einer oder beide, einen Weg eingeschlagen haben, bei dem ohnehin die Kinder als Opfer (Scheidungskinder) zurückbleiben.

Ohne Details zu wissen: Mich wundert immer wieder, mit was für Idioten sich viele Frauen einlassen. Und mich wundert auch, wie leichtfertig viele Frauen und Männer für ein außereheliches Vergnügen ihre ganze Familie dem Teufel ausliefern.
undjetztnochder (22.02.2010, 14:33 Uhr)
Eine Verzeifelungstat,
keine Frage. Hier greifen rationelle Erlärungsmuster zu kurz. Schrecklich das Ganze und natürlich werden sich alle Beteiligten, allen voran die Ex-Frau und die Großmutter nun und vermutlich den Rest ihres Lebens damit beschäftigen, ob es Anzeichen gab, ob man die Tat hätte verhindern können. Einfach nur schrecklich!
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