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An den türkischen Sonnenstränden wird es nach Einschätzung des Türkei-Forschers Faruk Sen in diesem Jahr erstmals mehr russische als deutsche Urlauber geben.
Starker Tobak aus dem Zentrum für Türkeistudien in Essen: Direktor Faruk Sen hat die derzeitige Lage der türkischstämmigen Bevölkerung in Europa mit der Verfolgung der Juden in der Nazi-Zeit verglichen. Sein Pech: Der Beitrag in einer türkischen Zeitung wurde auch in Deutschland gelesen.
Nach einem umstrittenen Nazi-Vergleich gibt der Leiter des Essener Zentrums für Türkeistudien, Faruk Sen, seinen Posten auf. Er war in die Kritik geraten, weil er die Situation der Türken in Europa mit der Judenverfolgung verglichen hatte.
Das Urteil im "Ehrenmord"-Prozess erhitzt die Gemüter. Zwar glauben Experten, dass die nun verkündete Haftstrafe abschreckend wirke, kritisiert wird allerdings, dass nicht alle mutmaßlichen Täter verurteilt wurden.
Das ging zu weit: In einer Zeitung hatte der Direktor des Zentrums für Türkeistudien die Lage der türkischstämmigen Bevölkerung in Europa mit der Verfolgung der Juden in der Nazi-Zeit verglichen. Das Echo war gewaltig, nun soll Sen gehen. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen.
Im Unglückshaus von Ludwigshafen suchen Spürhunde nach der Ursache für den verheerenden Brand. Dabei waren neun Menschen ums Leben gekommen und 60 verletzt worden. Zwei Mädchen hatten von einem unbekannten Mann berichtet, der gezündelt habe.
Marco W. bleibt weiter in türkischer Haft, der Prozess wurde erneut vertagt, weil die Aussage des 13 - jährigen Opfers nicht verwertbar sei. Türkeiexperten fordern unterdessen die Freilassung Marcos auf Kaution oder die Fortsetzung des Verfahrens in Deutschland.
Eine Nachbarin und eine Sprecherin von Charlottes Familie haben sich geäußert: Demnach ist die Familie sehr religiös und steht unter Schock. Charlotte werde psychologisch betreut. Ihre Mutter wolle "alle Rechtsmittel" gegen Marco W. ausschöpfen.
Auch viele türkische Migranten werden von der Patriotismuswelle in Deutschland erfasst und fiebern mit dem DFB-Team. Und in Kreuzberg weht der deutsche Wimpel jetzt an türkischen Gemüseläden.
Erstmals will die Bundesregierung nicht nur über, sondern auch mit Zuwanderern reden. Deshalb wird die Bundeskanzlerin persönlich am Freitag einen Integrationsgipfel leiten. Doch die größten Einwanderergruppen fühlen sich ausgegrenzt.
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