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27. Dezember 2011, 12:08 Uhr

Helfer stellen Suche nach verschüttetem Mädchen ein

Die Helfer suchten bald einen Tag nach dem verschütteten Mädchen auf Rügen - erfolglos. Die Aktion wurde jetzt abgebrochen. Die Hoffnung, die Zehnjährige lebendig zu finden, gehen "gegen Null".

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Die Helfer suchten bis zum Mittag nach dem verschütteten Mädchen auf Rügen - vergeblich© Stefan Sauer/DPA

Bei der verzweifelten Suche nach einem verschütteten zehnjährigen Mädchen auf Rügen ist die Zuversicht drastisch geschwunden. Wie eine Sprecherin des Landratamtes der Insel stern.de sagte, wurde die Suchaktion nach mehr als 18 erfolglosen Stunden eingestellt. Die Hoffnung, das Kind lebend zu finden, gehe "gegen Null".

Am Montag hatten herabstürzende Schlamm- und Geröllmassen eine aus Plattenburg in Nordbrandenburg stammende Mutter und ihre beiden 10 und 14 Jahre alten Töchter erfasst. Die Mutter wurde schwer verletzt, die 14-Jährige erlitt leichtere Verletzungen. Die Rettungsaktion war für die Helfer zu gefährlich geworden, da weitere Teile der Steilküste am Kap Arkona im äußersten Norden Rügens abzubrechen drohten. Der Einsatzleiter hatte daher eine Ende der Suchaktion bereits am Vormittag befürchtet. Das ganze Gebiet bleibt abgesperrt.

Eine gefährliche Steilküste

Auf Deutschlands größter Insel kommt es immer wieder zu unkontrollierbaren Abbrüchen der Steilküste. Der verregnete Sommer hat die Gefahr nach Angaben von Geologen vergrößert. Im August dieses Jahres war zum größten derartigen Vorfall seit neun Jahren gekommen; ein 100 Meter langer und 70 Meter hoher Abschnitt eines Felsens stürzte ins Meer. Spaziergänge unter dem Kliff können deshalb gefährlich sein. Die Behörden wollen den 13 Kilometer langen Küstenabschnitt mit Steilküste jedoch nicht sperren.

mcp/swd/DPA
 
 
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