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20. Juli 2010, 15:53 Uhr

Esel geht für Werbeaktion in die Luft

Er schrie und quiekte jämmerlich: Ein Esel wurde im Südwesten Russlands für eine PR-Kampagne mit einem Gleitschirm ausgerüstet und von einem Motorboot in die Luft gezogen. Weder für das Tier noch für die Verantwortlichen ging die Flugstunde glimpflich aus.

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Abgehobener Esel: Dem Tier gefiel die unfreiwillige Flugstunde nicht© AFP

Ein Gleitschirm fliegender Esel hat Badegäste an einem russischen Strand schockiert. Am gut besuchten Strand von Golubitskaja am Asowschen Meer im Südwesten Russlands zog ein Motorboot den an einem Gleitschirm befestigten Esel für eine PR-Aktion hinter sich her, wie der Fernsehsender Russia Today am Dienstag berichtete. Das schreiende Tier stürzte am Ende der Tortur laut einem Zeitungsbericht "halb tot" ins Meer.

"Der Esel schrie, und Kinder weinten", sagte die Polizeisprecherin der Region Krasnodar, Larisa Tuschkowa. "Aber niemand hatte die Idee, die Polizei zu rufen." Stattdessen hätten die Menschen ihre Kameras gegriffen und die örtliche Zeitung angerufen. Erst nach einer halben Stunde sei der sichtlich benommene Esel wieder heruntergelassen worden. Laut einem Bericht der Zeitung "Taman" wurde der Esel bei der Landung mehrere Meter über das Wasser geschleift. Der Zeitung zufolge flog der Esel so hoch in die Luft, dass Kinder ihre Eltern weinend fragten, warum ein Hund an einem Fallschirm hänge.

Nach Angaben der Polizeisprecherin musste der Esel für eine PR-Aktion herhalten, mit der Unternehmer für einen privaten Strand werben wollten. Laut dem Sender Russia Today handelte es sich um eine Werbeaktion für Gleitschirmflüge. Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Laut Russia Today drohen den Verantwortlichen wegen Tierquälerei bis zu zwei Jahre Gefängnis.

DPA/AFP/swd
 
 
KOMMENTARE (1 von 1)
 
Mikeorganizer (22.07.2010, 08:27 Uhr)
Ach bitte .....
was soll diese falsche Moral ?
Im Schlachthaus werden die Viecher noch brutaler abgeschlachtet und da schreit auch keiner.
 
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