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16. Januar 2009, 07:14 Uhr

Vögel - Gefahr für Flugzeuge

Echte Vögel können zur Gefahr für die stählernen Vögel werden - wie der Flugzeugabsturz von New York. Einen "doppelten Vogelschlag" meldete der Pilot der Maschine von US Airways. Und landete seinen Airbus im Hudson River.

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Vögel sollen daran Schuld sein, dass in New York ein Airbus auf dem Hudson notlanden musste. Alle Passagiere konnten gerettet werden© Brendan McDermid/Reuters

Das Vögel bei Start oder Landung in die Triebwerke von Flugzeugen gesogen werden, ist ein alltägliches Problem im Luftverkehr. Meist passiert weiter nichts, aber manchmal hat der Aufprall schwerwiegende Folgen - so wie am Donnerstag in New York, als der Pilot eines US-Airways-Airbusses kurz nach dem Start einen "doppelten Vogelschlag" meldete und dann im Hudson River notlanden musste.

Die Pilotenmeldung bedeutet nach Angaben einer Sprecherin der US-Fluglotsenvereinigung, Alex Caldwell, dass das Flugzeug mit zwei Vögeln zusammengestoßen sei. Rory Kay vom Sicherheitskomitee des Pilotenverbandes ergänzt, die Meldung könne bedeuten, dass der Airbus Vögel in beiden Triebwerke bekommen habe oder auch von mehr als zwei Vögeln getroffen worden sei. "Es ist nicht einfach, Vögel zu zählen, wenn man startet oder landet", fügt Caldwell hinzu. "Typische Geschwindigkeiten können über 100 Meilen pro Stunde (160 Kilometer pro Stunde) liegen."

Eine Sprecherin der US-Flugaufsichtsbehörde FAA, Diane Spitaliere, erklärt, dass Vogelschlag von Zeit zu Zeit vorkomme. Es habe einige wenige größere Unfälle deswegen gegeben, "aber nicht wie dieser hier. Es kommt häufiger mit kleinen Flugzeugen vor." Zusammenstöße mit Vögeln müssten grundsätzlich ihrer Behörde gemeldet werden. Vögel seien eine Art Achillesferse der Luftfahrt.

Passagierflugzeuge seien fast ausschließlich bei Start und Landung durch Vogelschlag gefährdet, sagt Pilotensprecher Kay. In ihrer Reisehöhe von 6000 bis 9000 Metern gebe es nur noch wenige Vögel. Aber unter 1500 Metern könne es gefährlich werden. "Es gibt keinen Mangel an Meldungen über Vogelschlag - die Öffentlichkeit erfährt nur meist nichts davon."

AP
 
 
KOMMENTARE (1 von 1)
 
sabbel77 (16.01.2009, 07:51 Uhr)
von wegen
is ja wohl eher anders rum...oder? schließlich waren die piepse eher da als die blechdinger!
die keinen flattermänner sterben in jedem fall bei einer solchen kollision!
 
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