10. August 2012, 16:20 Uhr

Wenn Wasser wieder alles zerstört

60 Menschen sind bei der Flut auf den Philippinen bisher gestorben. Dabei ist die letzte Überschwemmung gerade erst drei Jahre her. Unsere Bilder zeigen Überlebende zwischen Verzweiflung und Hoffnung.

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Es ist noch keine drei Jahre her, da wurden die Philippinen zuletzt von einer verheerenden Flut heimgesucht: Amelia Mejia verlor ihr gesamtes Hab und Gut, als Tropensturm "Ketsana" den Fluss vor ihrer Haustür in Taytay vor den Toren der Hauptstadt Manila in einen reißenden Strom verwandelte. Monat um Monat harrte die 52-Jährige mit ihren drei Kindern in einer Notunterkunft aus, ehe die Familie in ihr bescheidenes Haus zurückkehren konnte. Nun ist wieder alles zerstört.

"Bitte, bitte, sagt den Behörden, wir brauchen ein neues Zuhause!", fleht Mejia. "Wir können so nicht weiterleben. Die Kinder werden krank, wir haben nichts zu essen, wir haben nichts mehr!"

Grund für die Überschwemmungen ist seit rund zwei Wochen anhaltender Monsunregen. Vor allem die Armenviertel der 15-Millionen-Einwohner-Metropole sind von den Wassermassen betroffen. Nach Angaben des Büros für Zivilverteidigung stieg die Zahl der Fluttoten seit Dienstag auf mindestens 60.

 
 
 
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