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Ende des Versteckspiels: Josef Fritzl hat im öffentlichen Teil des zweiten Prozesstags das erste Mal sein Gesicht gezeigt, das er zuvor immer hinter einem Aktenordner verborgen hatte. Im Gerichtsverfahren gegen den Inzest-Täter von Amstetten ist Fritzls Tochter E. die wichtigste Zeugin. Ihre Aussage auf Video dauert elf Stunden.
Er hat Josef Fritzl verteidigt, Massenmörder und Neonazis: der österreichische Anwalt Rudolf Mayer. Mit stern.de sprach er über den Fall Anders Behring Breivik.
Zuletzt hatte er beteuert, seine Taten zu bereuen, doch an dem Urteil des Schwurgerichts von St. Pölten änderte das nichts: Der Inzest-Täter Josef Fritzl ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Geschworenen sprachen ihn in allen Anklagepunkten schuldig. Fritzl hat den Richterspruch bereits angenommen.
Tat er es aus Scham? Als er den Gerichtssaal von St. Pölten betrat, verbarg der Inzest-Täter von Amstetten sein weltweit bekanntes Gesicht hinter einer blauen Kladde. Kurz danach gab Josef Fritzl seine Schuld in den meisten Anklagepunkten zu. Doch bei den Vorwürfen Mord und Sklaverei sagte er mit fester Stimme: "Nicht schuldig!"
Kaum ein Verbrechen hat in den vergangenen Jahren mehr Entsetzen ausgelöst als der Inzestfall von Amstetten. Der 73-jährige Josef Fritzl, der seine Tochter 24 Jahre lang im Kellerverlies gefangen hielt und mit ihr mehrere Kinder zeugte, steht von heute an vor Gericht. Die Amstettener wollen "den Fritzl" am liebsten vergessen.
Kunst oder Krawall - noch bevor Josef Fritzl vor Gericht steht, bringt der Wiener Theatermacher und Provokateur Hubsi Kramar eine Satire über den Inzest-Fall auf die Bühne. Am 23. Februar soll "Pension Fritzl" in Wien Premiere feiern. Durch die Alpenrepublik geht ein Aufschrei der Entrüstung.
Eignet sich der Inzest-Fall von Amstetten als Stoff für eine Satire? Der Wiener Theatermacher Hubsi Kramar meint: Ja. Unter dem Titel "Pension Fritzl" will er den wohl spektakulärsten Kriminalfall des vergangenen Jahres auf die Bühne bringen - als sogenannte Keller Soap.
Jahrelang hielt ein Fischer seine Tochter in einer Hütte im brasilianischen Urwald als Sexsklavin gefangen, zeugte sieben Kinder mit ihr. Nun flog der Inzestfall, der böse Erinnerungen an Josef Fritzl weckt, durch einen anonymen Hinweis auf.
Der österreichische Inzesttäter Josef Fritzl, der im März zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, ist in ein Spezialgefängnis verlegt worden. Die neue Unterkunft soll mehr Sicherheit bieten. Die Behörden wollen den 74-Jährigen vor möglichen Angriffen von Mitgefangenen schützen.
27 Stunden saß die Linzer Psychiaterin Dr. Adelheid Kastner dem Inzest-Täter Josef Fritzl als Gutachterin gegenüber. Sie ist dem "Monster von Amstetten" so nahe gekommen, wie kaum jemand sonst. Im stern spricht die Ärztin über Fritzls Machtgelüste, die Qualen seiner Kinder und seine Schuld.
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