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Die Deutsche Bischofskonferenz will den im vergangenen Jahr unter dem Eindruck des Missbrauchsskandals begonnenen Gesprächsprozess mit den Gläubigen auch in diesem Jahr fortsetzen.
Nach monatelanger Vorbereitung wollen die katholischen Bischöfe in Deutschland nun in einen Gesprächsprozess mit den Gläubigen über nötige Reformen der Kirche eintreten.
Nach monatelanger Vorbereitung wollen die katholischen Bischöfe in Deutschland nun in einen Gesprächsprozess mit den Gläubigen über nötige Reformen der Kirche eintreten.
Der Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI.
Mit dem Trierer Bischof Stephan Ackermann als Sonderbeauftragtem will die katholische Kirche künftig sexuellem Missbrauch in ihren Reihen begegnen. Ihren Streit mit Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger haben die Bischöfe unterdessen beigelegt.
Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger war deutlich geworden: Die Kirche zeige kein aktives Interesse daran, Missbrauchsfälle an katholischen Schulen aufzuklären. "Maßlose Polemik", empört sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch. Er will nun die Kanzlerin einschalten.
Wochenlang hat die katholische Kirche geschwiegen, nun hat sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, bei Opfern sexuellen Missbrauchs an katholischen Schulen entschuldigt. Dass dies das Problem nicht aus der Welt schafft, zeigen weitere Fälle, die aus dem Kloster Ettal gemeldet wurden.
Im Missbrauchsskandal an Jesuiten-Schulen haben sich inzwischen 115 Betroffene gemeldet. Die zur Aufklärung eingesetzte Anwältin Ursula Raue sprach von einer Dimension, "die bisher nicht zu ahnen" gewesen sei. Unter den inzwischen zwölf Beschuldigten befinden sich offenbar auch Frauen.
Der Freiburger Erzbischof Roland Zollitsch ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Die Frühjahrsvollversammlung wählte ihn in Würzburg zum Nachfolger von Kardinal Karl Lehmann. Damit haben sich die katholischen Oberhirten für einen Bischof entschieden, der stets den Konsens sucht.
Kardinal Karl Lehmann wird den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz niederlegen, aber Bischof von Mainz bleiben. Das berichten informierte Kirchenkreise. Der 71-Jährige stand seit 20 Jahren an der Spitze der deutschen katholischen Bischöfe.
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