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12. April 2011, 11:36 Uhr

Millionenfund im Knoblauchfeld

Es war das perfekte Versteck für den illegalen Wettgewinn: Ein Mann in Südkorea hat im Auftrag seiner Verwandten einen Millionenbetrag in einem entlegenen Knoblauchfeld versteckt. Doch weil er einen Teil davon selbst ausgab, kam ihm nun die Polizei auf die Schliche.

Südkorea, Knoblauchfeld, Millionen, Wettbetrug

Der Fundort: In diesem Knoblauchfeld waren die insgesamt elf Milliarden Won vergraben© Yonhap/AFP

Die südkoreanische Polizei hat elf Milliarden Won (knapp sieben Millionen Euro) in einem entlegenen Knoblauchfeld entdeckt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatten zwei Brüder ihren Schwager gebeten, das Geld aus einer illegalen Internet-Wettaktion zu verstecken. Der 53-Jährige kaufte daraufhin ein Knoblauchfeld und versteckte im Morgengrauen das Bargeld auf dem Feld, während er vorgab, dort zu arbeiten.

Später habe er jedoch einen Teil des Geldes wieder ausgegraben und ausgegeben, ohne die Brüder darüber zu informieren. Als einer der beiden inzwischen gefassten Brüder aus dem Gefängnis entlassen werden sollte, habe der Mann versucht, einen auf dem Feld beschäftigten Arbeiter den Verlust des Geldes in die Schuhe zu schieben. Dieser ließ sich das aber nicht gefallen und informierte die Polizei. Dem 53-Jährigen droht nun die Verhaftung.

be/AFP
 
 
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