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9. November 2007, 09:00 Uhr

Tempolimit rettet Leben und die Umwelt

Es gibt viele gute Gründe für ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen: Es fördert den Klimaschutz, erhöht die Sicherheit - und kostet nichts. Michael Gehrmann, Bundesvorsitzender des VCD, fordert deswegen im stern.de-Gastkommentar: Deutschland sollte seinen Sonderstatus aufgeben.

Eine Tachonadel zeigt auf die 130 Stundenkilometer-Marke. Das reicht, meint Michael Gehrmann© Sascha Schuermann/DDP

Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h steigt der Spritverbrauch überproportional an. VW gibt an, dass ein Pkw bei 150 km/h zwei Liter mehr verbraucht als bei Tempo 130. Bei Vollgas schluckt ein üblicher VW Golf sogar über 20 Liter, ein 5er BMW knapp 34 und der Geländewagen Porsche Cayenne fast 67 Liter Benzin auf 100 Kilometern. Deshalb spart eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit viel Sprit, Geld und Treibhausgase. Schon bei Tempo 130 könnten laut Umweltminister Gabriel jedes Jahr immerhin rund 2,5 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das ist etwa doppelt so viel wie das Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung bringt, dass jedes Jahr eine Milliarde Euro kostet. Bei Tempo 120 wären es sogar 3,3 Millionen Tonnen weniger an CO2.

Weniger Staus entlasten das Klima zusätzlich

Ein Tempolimit bedeutet einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss und damit weniger Staus. Denn nach einhelliger Meinung der Verkehrswissenschaft sind gerade große Geschwindigkeitsunterschiede, wie sie auf deutschen Autobahnen herrschen, ein wesentlicher Faktor bei der Staubildung. Und weniger Staus entlasten das Klima zusätzlich – die Nerven übrigens auch.

Außerdem kommt der große Sicherheitsgewinn dazu: Jedes Jahr sterben rund 660 Menschen auf deutschen Autobahnen, knapp 6000 werden schwer verletzt. Fast die Hälfte aller schweren Unfälle auf Autobahnen ist auf zu hohe Geschwindigkeiten zurückzuführen, die Mehrzahl der Autobahnopfer kommt auf Abschnitten ohne Tempolimit ums Leben. Ein generelles Tempolimit würde also Menschenleben retten und vielen Verletzten ihr Leid ersparen.

Diese vernünftigen Argumente für ein Tempolimit in Deutschland haben längst die Mehrheit der Bevölkerung überzeugt. Das zeigen mehrere repräsentative Umfragen der vergangenen Monate. Nicht zuletzt liegt das auch daran, dass immer mehr Autofahrer, die im benachbarten Ausland unterwegs waren, das entspanntere Reisen zu schätzen gelernt haben. Sie haben aufblendende Drängler im Nacken satt und wissen: Weniger Tempo ist mehr!

Zur Person

Zur Person Michael Gehrmann ist Bundesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland, der sich für eine nachhaltige Mobilität einsetzt. Um diese Vision zu verwirklichen, wurde der VCD e.V. 1986 gegründet. Derzeit unterstützen 63.000 Mitglieder und Förderer den Verkehrsclub.

 
 
KOMMENTARE (10 von 68)
 
Nostradamus (11.11.2007, 18:42 Uhr)
@hanvas: Seltsame Logik
Deinen Schlussfolgerungen kann wohl niemand ausser Dir folgen.
Was nutzt ein Tempolimit auf dem Papier, wenn es keiner einhält?
In Frankreich, Holland, Belgien etc. gibt es auch ein Tempolimit aber keine hält sich dran.
Auch dort gibt es "Raser" und "Drängler". 20-30 km/h über dem was erlaubt ist sind keine Seltenheit und tatsächlich sind Spanien, Portugal oder Griechenland eine Ökokatastrophe.
Wenn man das Weltklima retten will, dann sollte man sich mal gegen schwarze Müllkippen in diesen Ländern einsetzen.
Die stehen da nämlich moralisch inhaltlich eher auf dem Stand den wir Deutschen am Ende der 70'iger Jahre hatten als man hier massiv Presse gegen "Wilde Deponien" machte.
Wenn man in Spanien durch den Wald geht findet man alle 150m irgendwelche Schrottautos, die irgendeiner in einen Barranco gekippt hat etc..
Dieses ständige Dämonisieren und Moralisieren hier in Deutschland das zeigt den psychischen Zustand mancher Leute und ihre nicht mal im Ansatz zu erkennende Logik.
Das Weltklima wird nicht in Deutschland gerettet. Hier steht der Aufwand zur Zeit in keinem Verhältnis zum Nutzen!
Und um es mal so zu sagen: Wenn solche selbst ernannten Ökoexperten wie Du dafür sorgen, dass alte deutsche Autos nach Afrika oder Rußland verschifft werden, auf dem Weg ausgeschlachtet und die Überreste ins Meer gekippt werden und diese alten Stinker dann in Afrika weiter fahren, dann wurde auf diese Weise allenfalls der Umsatz der deutschen Autohändler verbessert aber der Umwelt kein einziger Gefallen getan!
Im Gegenteil!
hanvas (11.11.2007, 18:15 Uhr)
Nicht nur unsere Nachbarn haben ein Tempolimit
sondern, mit Ausnahme von D, praktisch die ganze Welt, und die Welt besteht aus mehr als nur Portugal und Spanien. Wer derart reduziert kann sich aussuchen ob er manipuliert oder schlicht und ergreifend nicht weiß das D das einzige Land ohne Tempolimit ist.
Wer allerdings das Verhalten von Bürgern anderer Nationen derart pauschalisiert kann sich nicht aussuchten ob er von Großmannsucht besessen ist, er hat es schließlich durch seine Behauptung bestätigt.
Flowen (11.11.2007, 10:52 Uhr)
Ein Witz der Vergleich mit unseren Nachbarländern
Die Aussage unsere Nachbarländer hätten doch auch ein Tempolimit ist einfach nur lächerlich.
Aus erster Hand, da ich in Spanien lebe, kann ich berichten, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 kmh äusserst selten eingehalten wird. In Spanien fahren die Menschen wesentlich schlechter und unsicherer auf der Autobahn als in Deutschland. Mit ca. 60 bis 70 kmh wird vom Beschleunigungsstreifen auf die Fahrbahn gewechselt, wo die Brummis von hinten mit 100 kmh ordentlich abbremsen dürfen oder einfach nach links ausscheren. Zudem gibt es in Spanien keine Regelung welche den Abstand zum Vordermann bestimmt, nur das man so viel Abstand hält wie im eigenem Ermessen zum bremsen ausreicht.
Über das Tempolimit in Portugal brauch man gar nicht reden denn es existiert nur auf dem Papier. Geschwindigkeiten um die 200 kmh sind eher die Regel als die Ausnahme.
Und der Unterschied zu uns Deutschen, wir haben immerhin Autobahnen deren Zustand und Beschaffenheit eine schnelle Fahrweise erlaubt.
Nostradamus (10.11.2007, 18:38 Uhr)
Seltsamer Beitrag
Bei der Verkehrsdichte ist die Zahl der Verkehrstoten extrem gering. Deutschland hat, auch ohne Tempolimit, die sichersten Autobahnen der Welt.
Leidenschaftlich gern wird in dieser Debatte auch die Zahl der Verkehrstoten auf Landstraßen und Autobahnen, frei nach dem Motto, dass keine Statistik so gut ist, wie die, die man selbst gefälscht hat, in einen Topf geworfen.
Leider werden sich Unfälle niemals vermeiden lassen. Sinkt die erreichbare Höchstgeschwindigkeit sinken auch die Investitionen in Innovationen, die das Fahren sicherer machen. Daraus resultiert dann mit hoher Wahrscheinlichkeit der Unfallopfer und die Zahl der Gesundheitsschäden wird zunehmen.
Eine Art "Autologisches Gleichgewicht". Warum sollten Autos, die nur Tempo 130 oder wie angedeutet Tempo 100 fahren 25 Airbags, ABS, ESP etc. haben und 2500 Punkte nach EURO NCAP haben? Allein die Konstruktion er Fahrgastzelle kann simpler ausfallen und es sind weniger Tests erforderlich. Das öffnet dann sogar den sogenannten Chinaböllern den deutschen Markt. Autos die bar jeder Qualität und üblicher Standards sind und eher mit US Konstruktionen aus den 80'iger Jahren vergleichbar sind.
Toll. Wen die Chinesen wohl alles schmieren um hier die öffentliche Meinung zu beeinflussen?
Dann zu den Spritverbräuchen, die genannt wurden. Welche Golf braucht heutzutage bei Höchstgeschwindigkeit 25 Liter? Ein getunter VR6 mit 400 PS? Wer fährt sowas? Der Durchschnittsgolf ist entweder ein Diesel mit rund 100 PS oder ein Benziner mit ein paar PS mehr. Ein moderner 100 PS Diesel braucht bei Vollgas allerhöchstens nahe 10 Liter. Ein 150PS Benziner ala BMW kommt mit etwa 12,5 Liter bei Vollgas (soweit dies auf deutschen Autobahnen denn möglich ist) im Schnitt in der Langstrecke daher. Selbst ein S-Klasse Mercedes mit rund 300PS Diesel kann man auf deutschen Autobahnen auf der Langstrecke kaum über die 13,5 Liter im Schnitt bringen.
Selbst US Säufer aus den 80'iger Jahren mit den berühmten Big Blocks (7Liter und etwa 240 PS) brauchen bei Vollgas kaum mehr als 27 Liter und das Fahrzeuge mit schlechten CW Werten und Motoren mit einem Wirkungsgrad am unteren Ende der Skala. Allerdings mit dem optimalen Gänsehautsound.
Tatsächlich ist auch nicht die Höchstgeschwindigkeit das Problem sondern der CW Wert. Tatsächlich, das weiss jeder Motorradfahrer aus Erfahrung, steigt der Luftwiderstand mit dem Quadrat der Geschwindigkeit und das ist der Grund warum fahrende Scheunentore aus der SUV Klasse mit Höchstgeschwindigkeiten deutlich jenseits der 200km/h exorbitant saufen. Aber selbst in dieser Klasse kommt man bei 200km/h mit etwa 14-15 Litern auf deutschen Autobahnen hin.
Warum? Weil man einfach nicht konstant 240 km/h von München nach Hamburg fahren kann. Dazwischen gibt es Tempolimits, Baustellen, LKW's die überholen etc..
Ich halte den Beitrag daher für Stimmungsmache, die bar jeder Berücksichtigung der Realität ist.
Im Übrigen kann man auch mit schlecht gewarteten Motoren bei Tempo 130 auf 20 Liter und mehr in der 75PS Klasse kommen. Alles drin.
Meiner Meinung nach wird in dieser Frage ein totes Pferd geritten und das kostet auch reichlich CO2.
Tot ist das Pferd, weil in Deutschland ohnehin jeder Langstreckenfahrer weiss, dass Durchschnitssgeschwindigkeiten jenseits Tempo 130km/h auf Deutschland nicht zu erreichen sind. Das ist das schöne an modernen Bordcomputer. Diese offenbaren die nackte Wahrheit einfach schonungslos.
gejotka (10.11.2007, 00:23 Uhr)
unseriös bis zum Abwinken
Einmal mehr, aber selten so offensichtlich.
Herr Gehrmann geht ja meist mit grotesk verdrehten oder überspitzten Fakten an die Öffentlichkeit, welche größtenteils bereits bei flüchtiger Lektüre allenfalls als Halbwahrheit durchgehen.
Erstaunlich daß Medien wie Stern, Spiegel und andere einem so leicht durchschaubaren "Experten" eine Bühne bieten, das nennt sich wohl "politisch korrekt",
-hilfreich für den unvoreingenommen interessierten Bürger ist es gewiss nicht.
Fakten würden mich durchaus interessieren, allein wenn ein Herr Gehrman etwas als Fakt darstellt, zeigt sich meist schnell, er hat mal wieder einen Popanz aufgebaut, dabei bewegt er sich souverän entlang der Linie, gerade noch nicht ein Lügner genannt werden zu dürfen oder er pauschaliert gnadenlos ins blaue.
Ein Golf der 20 Liter verbraucht:
möglicher Weise kommen derartige Verbräuche sehr kurzzeitig im Verlauf eines extremen Beschleunigungsprozesses zu stande, können dann nur im Laborversuch gemessen werden. In der Praxis dürfte es selbst auf der Nordschleife des Nürburgring kaum möglich sein, einen korrekt eingestellten Grossseriengolf im Verbrauchsschnitt auch nur in die Nähe einer solchen Marke zu fahren, genau das will Herr Gehrmann aber offensichtlich suggerieren.
Im tägliche Verkehr weis jeder, der einen Golf fährt, das geht nicht, oder die Kiste muß dringend in die Werkstatt.
Ein weiterer beliebter Trick: geben die absoluten Zahlen nichts fürs propagandistische Ziel her, wird mit Prozentanteilen jongliert ohne die Datenbasis zu quantifizieren, oder aber von "fast die Hälfte" gesprochen wenn's vielleicht gerade 1/3 ist.
Wie viele tödliche Unfälle auf Autobahnen auf eine Geschwindigkeit über 120 oder 130, zurück zu führen sind, kann er nicht sagen, würde er wohl auch nicht sagen wollen, denn, allein dies würde eine Aussage erlauben, in wie weit ein allgemeines Tempolimit (wenn es denn eingehalten würde) hier Verbesserungen bringt.
Ich rate mal: das Ergebniss würde ihm nicht so recht schmecken.
Auch beliebt:
sich berufen auf zweifelhafte Quellen, auch ein Minister Gabriel kann eine solche Quelle sein. Es gibt keine halbwegs aktuellen Zahlen zu den auf Autobahnen gefahrenen Geschwindigkeiten, seriöse Aussagen zur Schadstoff-Reduktion bei deren Limitierung sind daher kaum möglich, aber natürlich findet sich immer ein "Experte" der es trotzdem wagt.
Ich wünsche mir seriöse und konkrete Informationen und keine die menschliche Intelligenz beleidigende Propaganda, auch wenn's manche gern so haben.
Fox59Fire (09.11.2007, 20:40 Uhr)
Sucht nach Tempo – ein Armutszeugnis!
Eine ähnliche Diskussion hatten wir bereits, als es um den Nichtraucherschutz ging. Raucher sprachen von "militanten Nichtrauchern", bliesen ihnen ihren Rauch ins Gesicht und forderten sie auf, "zum Nichtrauchen vor die Türe zu gehen", wenn ihnen "das nicht passen würde", propagierten ihr existentielles Recht auf uneingeschränkte Ausübung ihrer Sucht und sprachen Nichtrauchern im gleichen Atemzug das Recht auf eine rauchfreie Umgebung ab. Wer als Nichtraucher einen Raucher privat besucht, der hat Pech gehabt. Besucht jedoch ein Raucher einen Nichtraucher, kann es soweit kommen, dass der Raucher dem Nichtraucher unverblümt ins Gesicht sagt, das er nicht mehr zu Besuch käme, wenn er hier nicht rauchen darf.
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Das ist nicht das Thema? Falsch, denn genau wie seinerzeit die Nichtraucher die erklärten Feinde der Raucher waren und immer noch sind, so sind die Tempo-130-Befürworter offenbar die erklärten Feinde der No-Limit-Fraktion. Und was man da alles hören und lesen muss! 130er verursachen mehr Unfälle, nötigen Schnellfahrer, sind die unsichereren Fahrer, behindern den Verkehr, haben ein psychisches Defizit, können nicht Auto fahren, wollen bevormunden und erziehen, sind intolerant und besserwisserisch, haben ihr Fahrzeug nicht im Griff, können sich kein schnelleres Auto leisten, rufen bei jeder Gelegenheit sofort nach der Mami (dem Staat!), wollen nur provozieren und gehören grundsätzlich auf die ganz recht Fahrspur oder - besser noch - gänzlich von der Autobahn verwiesen. Von der völlig überbewerteten Spritersparnis, den nur unwesentlich sinkenden Unfallzahlen und dem nur minimalen und daher nicht nennenswert niedrigeren CO2-Ausstoß ganz zu schweigen.
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Diejenigen, die sich darüber beklagen, dass die Regierung ständig gegen die Mehrheit der Bürger regieren würde und diese offensichtlich nicht ernst nähme, ignorieren locker, das drei Viertel der Bundesbürger ein Tempolimit befürworten. Eine Mehrheit also, die jedoch, wenn es um das angestammte Recht des schnellfahrenden Autofahrers geht, gefälligst die Klappe zu halten hat. Eigentlich müsste ich mich über soviel Borniertheit, Intoleranz und Uneinsichtigkeit maßlos ärgern, doch ich tue es nicht, weil es keinen Sinn hat. Wie seinerzeit im Raucherkrieg prallt jedes noch so gut durchdachtes und eigentlich überzeugendes Argument am notorischen und schon als süchtig zu bezeichnenden Schnellfahrer ab. Kein Wunder, denn schnelle Autos bedingen - nach Meinung eines Viertels der Deutschen - auch No-Limit-Autobahnen. Das Auto ist und bleibt eben der Deutschen liebstes Kind, deren Selbstwertgefühl in direkter Relation zur gefahrenen Geschwindigkeit steht. Jedenfalls, was die nach Tempo süchtigen Autofahrer angeht!
hanvas (09.11.2007, 15:13 Uhr)
@JoeSkeleton (9.11.2007, 9:52 Uhr)
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich habe nicht geschrieben das Asien (insb. china) einen geringen Co2 Ausstoss hat, ich habe geschrieben das der Pro-Kopf Ausstoss geringer ist. Es ist doch Augenwischerrei absolute Werte zu vergleichen, Läder wie Indien oder China haben ein vielfaches der Einwohner die Europa oder die USA haben, und es stellt sich schon die Frage warum die Einwohner dieser Länder nicht das gleiche Recht auf Energieverbrauch haben sollten wie wir.
risingsun (09.11.2007, 14:58 Uhr)
kurz und schmerzlos
1. In 90% der Fälle hat man während der Hauptverkehrzeit sowieso nicht die Chance über 130 km/h zu fahren, weil der Verkehr es nicht zulässt!
2. Während der anderen 10%, wenn man beispielsweise am späten Abend aus dem Frankreichurlaub die Grenze überquert, könnte man die letzten Kilometer auf freier, gut ausgebauter Strecke schnell zurücklegen und wäre schneller und entspannter Zuhause.
Aber nein, der liebe Herr Gastkommentator will dann in diesen seltenen Momenten dafür sorgen, dass man noch Stunden lang auf völlig freier Strecke herumzocklen muss, wobei man vor Langeweile fast einschläft!
Tolle Idee!
Völlig überflüssig, völlig sinnlos!
Wir brauchen kein generelles Tempolimit! Wir können uns freuen, wenn wir denn mal 130 km/h fahren können. Die gesamte Diskussion geht an der Wirklichkeit vorbei.
Nobilitatis (09.11.2007, 14:26 Uhr)
Fahradfahrer geben Verkehrstipps für Autobahn
Deswegen ist der Herr ja auch in einem Verkehrsclub. Und deswegen enthält seine Argumentation so viele Unwahrheiten. In Wahrheit ist es eine Mehrheit der Nicht-Autofahrer, der unwissenden Nichtnutzer, die sich einem Tempolimit freudig anschließen. Was ist nur aus der Tradition geworden, auf Fachleute zu hören? Der hier ist keiner. Er ist Lobbyist.
Ach ja, mein Vorschlag: Tempolimit auf freiwilliger Basis.
salz63 (09.11.2007, 14:26 Uhr)
@ Fox59
Also das ist die Ursache Ihrer Hetze und Empöhrung: Niemand soll schneller fahren als Sie selbst. Naja, auch eine Art zu rasen, aber irgendwie noch dööfer als mit einem Porsche...
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