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Wegen eines Folterskandal steht das Jugendgefängnis Regis-Breitingen bereits in den Schlagzeilen. Jetzt kam heraus, dass dies nicht der einzige Fall war. Wegen seiner Informationspolitik steht nun der sächsische Justizminister Geert Mackenroth (CDU) in der Kritik.
Der Folterskandal in einem sächsischen Jugendgefängnis hat offenbar größere Ausmaße als bislang angenommen. Wie die Staatsanwaltschaft jetzt mitteilte, stehen nicht nur die bereits bekannten Hauptbeschuldigten unter Anklage.
Tödliches Drama mitten im Prozess: Im Dresdner Landgericht hat ein Angeklagter während der Verhandlung eine Zeugin erstochen. Mehrere Menschen sollen verletzt worden sein, auch ein Schuss fiel. Die Polizei konnte den 28-jährigen Täter überwältigen. Offenbar ging es in dem Prozess um einen Streit auf einem Kinderspielplatz.
Claudia K. und Daniel S. - sie hatten sich sehr eine Familie gewünscht. Aber als die 22-Jährige kurz nach der Geburt ihres Sohnes wegen Schwarzfahrens ins Gefängnis muss, verliert Daniel S. die Kontrolle.
Patrick S. muss doch nicht in Haft. Zwar bleibt Inzest nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes strafbar, doch die Staatsanwaltschaft setzt die Strafe gegen den vierfachen Vater aus. Vorerst darf er bei seiner Familie bleiben.
Bislang hat die Union Roland Kochs harten Kurs gegen jugendliche Gewalttäter unterstützt. Doch seine Forderung, Kinder ins Gefängnis zu stecken, findet in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nicht nur Freunde. Zumal eine Statistik kein gutes Licht auf die bisherige Politik des hessischen Ministerpräsidenten wirft.
Abschieben oder Erziehungscamp: In der Debatte um ein schärferes Jugendstrafrecht überbieten sich CDU und CSU gegenseitig mit Vorschlägen. Nach Ansicht von CDU-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach könnte ein befristeter Arrest für jugendliche Straftäter "äußerst heilsam" sein.
Der Reißwolf könnte sich als bester Freund der mutmaßlich korrupten sächsischen Beamten herausstellen. Sachsens Innenminister gab zu, dass 40 Aktenordner mit Kopien von Gerichtsakten irrtümlich vernichtet wurden. Nach den Originalen werde noch gesucht.
Sachsen versinkt in einem Sumpf von Skandalen. Es geht um Kinderprostitution, Korruption und Amtsmissbrauch. Im stern.de-Interview beschreibt Jürgen Roth, Autor des demnächst erscheinenden Buches "Anklage unerwünscht", das kriminelle Netzwerk.
Der mutmaßliche Mörder des kleinen Mitja ist noch nicht vernehmungsfähig. Während Uwe K. schwerverletzt im Krankenhaus liegt, tauchen neue Einzelheiten über seine Vergangenheit als Sexualstraftäter auf. Erschreckend: Ein Gutachter hat schon 1998 vor Uwe K. gewarnt.
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