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Der Anführer der Sauerland-Gruppe sitzt seit März im Gefängnis. Nun soll seiner Frau ebenfalls der Prozess gemacht werden. Filiz Gelowicz und zwei Männer werden unter anderem der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung beschuldigt.
Bis zu zwölf Jahre Haft: So lautet das Urteil im Sauerlandprozess. Auch am Ende des Verfahrens bleibt jedoch vieles im Dunkeln ? etwa die Rolle der Geheimdienste.
Die Terroristen der islamistischen Sauerland-Gruppe müssen bis zu zwölf Jahre hinter Gitter. Das entschied das Düsseldorfer Oberlandesgericht.
Der Redefluss von Fritz Gelowicz ist ungebrochen: Am zweiten Tag seiner Aussage schilderte der Anführer der Sauerland-Terrorgruppe dem Gericht freimütig seine Motive für die geplanten Anschläge. Keineswegs hätten dabei Geheimdienste ihre Finger im Spiel gehabt.
Sauerland-Gruppe packt aus: Der mutmaßliche Rädelsführer der Zelle, Fritz Gelowicz, hat als erster der vier Angeklagten die Anschlagspläne zugegeben. Das Geständnis war so umfassend, dass es selbst den Richter überraschte.
Im sogenannten Sauerlandprozess hat der mußmaßliche Anführer der Gruppe, Fritz Gelowicz, ein Geständnis abgelegt.
Als der stern im Juli mit Fritz Gelowicz sprach, war er einer von vielen "islamistischen Gefährdern". Nun gilt er als Anführer jener Gruppe, die Anschläge in Deutschland plante. Damals beteuerte Gelowicz seine Harmlosigkeit - nur um wenig später Material zum Bombenbau zu besorgen.
In Düsseldorf hat heute der Prozess gegen die "Sauerland-Gruppe" begonnen. Die vier sollen geplant haben, Hunderte Menschen mit selbst gebastelten Bomben zu töten. Einer von ihnen ist der Saarländer Daniel Schneider, getrieben von einer Religion, die er für den Islam hielt. Eine Spurensuche.
Nach der Staatsanwaltschaft ist nun die Verteidigung dran: Im Sauerland-Prozess hat der Anwalt des mutmaßlichen Haupttäters Fritz Gelowicz eine Strafe von weniger als zehn Jahren Haft für seinen Mandanten gefordert. Grund: Schließlich habe er bei der Terrorprävention geholfen.
Die Bundesanwaltschaft hat lange Haftstrafen für die Terroristen der Sauerland-Gruppe gefordert. Das verlangte Strafmaß liegt zwischen fünfeinhalb und 13 Jahren. Die Angeklagten hätten "Massenmord" unvorstellbaren Ausmaßes geplant, hieß es im Plädoyer der Anklage.
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