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Es war eine Klassenfahrt in den Tod: Im Frühjahr starben drei deutsche Schüler, weil sie in der Türkei gepanschten Alkohol getrunken hatten. Nun gibt es Ungereimtheiten bei der Aufklärung des Falls. Klar ist jedoch: Gepanschter Alkohol ist in der Türkei an der Tagesordnung. Selbst ein bekannter Reiseveranstalter warnt davor.
Drei Schüler hat mit Methanol gepanschter Schnaps das Leben gekostet. Methanolvergiftungen sind tückisch, da sie schleichend beginnen. Und: Eine harmlose Dosis des Alkohols gibt es nicht, sagen Experten.
In den Osterferien reisen viele Touristen aus Deutschland in die Türkei - mit gemischten Gefühlen? Lässt sich Methanol in Getränken erkennen?
Die Zahl der Todesopfer des jüngsten Skandals um gepanschten Alkohol in der Türkei hat sich auf vier erhöht.
Drei Schüler aus Lübeck starben, als sie bei einer Klassenfahrt in die Türkei gepanschten Alkohol tranken. Wie gefährlich ist der Billigtourismus in das Land? Im stern.de-Interview spricht der Reiseveranstalter Vural Öger über supergünstige All-inclusive-Reisen, gefährlichen Wodka und eine zerstörte Küste.
Zunächst schien die Aufklärung des Falles um den Alkoholtod der Lübecker Schüler eindeutig: Ihnen sei mit Methanol gepanschter Alkohol verkauft worden, hieß es. Doch neueste Ermittlungen geben Anlass zu Zweifeln, denn die Analyseergebnisse fielen unterschiedlich aus. Berechtigt scheint jedoch eine Warnung von Vural Öger.
Sieben Tote in einem Monat: In der Türkei ist erneut ein Mann an einer Methanolvergiftung gestorben. Auch er hatte offenbar schwarzgebrannten Alkohol getrunken. In Deutschland haben am Donnerstag Freunde und Angehöre bei einer Trauerfeier Abschied vom jüngsten der drei deutschen Opfer genommen.
Dritte Festnahme im Fall des Alkohol-Todes dreier Lübecker Schüler: Der Getränkelieferant des Hotels im türkischen Badeort Kemer ist verhaftet worden. Zuvor waren bereits zwei Hotel-Manager festgesetzt worden. Sie sollen den Jugendlichen den mit Methanol gepanschten Schnaps verkauft haben.
Die Ermittlungen um den Tod dreier Lübecker Schüler, die sich in der Türkei mit gepanschtem Alkohol vergiftet hatten, werden ausgeweitet. Die Leichen der beiden am Wochenende gestorben Jugendlichen sollen obduziert werden, um die exakte Todesursache zu ermitteln.
Ein Bürokratie-Chaos zwingt die trinkfreudigen Russen zur Abstinenz bei ausländischen Spirituosen. Eigentlich sollte nur gepanschter Alkohol aus den Regalen verschwinden, doch seit 1. Juli bleiben die völlig leer - ohne Aussicht auf Besserung.
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