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Pfarrer vergisst Hochzeit

Verlorener Ehering, verkaterte Brautjungfer, verschwundene Braut - was kann nicht alles schiefgehen am schönsten Tag im Leben. Die Hochzeit eines österreichischen Paares scheiterte nun am nicht auffindbaren Pfarrer. Den Geistlichen traf der Zorn der Brautleute - und die Kirche machte ein Angebot.

Das Brautpaar war fein herausgeputzt, die Gästeschar in der Kirche versammelt, und die Musiker standen auch parat – nur einer fehlte: der Pfarrer! Dieses Schreckensszenario wurde jetzt für zwei Heiratswillige im Wiener Stadtteil Floridsdorf Realität. Der Geistliche hatte die Trauung schlichtweg vergessen.

Die 30-jährige Iris und ihr 27 Jahre alter Partner Dominic waren nach der seit acht Monaten geplanten und gründlich vermasselten Traumhochzeit so wütend, dass sie sogar damit drohten, aus der Kirche auszutreten. Das zeigte Wirkung: Die Erzdiözese versprach dem Paar, sämtliche Kosten für die ins Wasser gefallene Vermählung inklusive verblühtem Brautstrauß, Organist und Kirchenmiete zu erstatten.

Die am Altar verwaisten Brautleute schätzen die Kosten der kirchlichen Feier mit 150 geladenen Gästen auf 2000 Euro, berichtete die österreichische Zeitung "Heute" am Freitag. Um den Kirchen-Austritt zu verhindern, sei jetzt sogar eine Trauung durch den österreichischen Kardinal Christoph Schönborn höchstpersönlich im Gespräch, hieß es. Auf den vergesslichen Pfarrer dürfte das Brautpaar beim zweiten Versuch sicher gerne verzichten.

ter/DPA/DPA

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