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Mädchen saufen sich ins Krankenhaus

Der Tod eines 16jährigen Schülers, der nach wochenlangem Alkoholkoma starb, hat eine Debatte um den Alkoholkonsum Jugendlicher ausgelöst. Drei Fälle zeigen nun, dass nicht nur männliche Jugendliche gefährdet sind.

Erneut ist eine Jugendliche in Berlin wegen Alkoholmissbrauchs ins Krankenhaus gebracht worden. Das 14 Jahre alte Mädchen hatte am Sonntagabend in einem Park das Bewusstsein verloren, nachdem es mehr als eine halbe Flasche Wodka getrunken hatte. Dies teilte die Polizei am Montag mit. Passanten alarmierten einen Rettungswagen. Das Mädchen war in Begleitung von zwei 16-Jährigen unterwegs, die jedoch kaum alkoholisiert waren. Das Mädchen sei inzwischen aus der Klinik entlassen worden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Berlin. Auch eine 15-Jährige, die mit 4,1 Promille im Blut in ein Krankenhaus gekommen war, ist demnach wieder zu Hause.

Nach exzessivem Alkoholkonsum ist eine 14-jährige Schülerin am Dienstagabend in einer Bonner Straßenbahn kollabiert. Das Mädchen war bewusstlos und musste von einem Notarzt künstlich beatmet werden, wie eine Stadtsprecherin am Mittwoch mitteilte. Es wurde auf die Intensivstation einer Kinderklinik eingewiesen.

Vergangene Woche war ein 16-jähriger Schüler in Berlin an einer schweren Alkoholvergiftung gestorben, nachdem er einen Monat lang im Koma gelegen hatte.

DPA/AP/AP/DPA
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