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Karoline Herfurth über ihre Entdeckung 1999

Der stern fragte Prominente: Was war der Sommer Ihres Lebens? Für Karoline Herfurth kulminierte alles an einem Tag, als sie 1999 entdeckt wurde. Auf dem Schulhof, und sie hatte schlechte Laune.

  Karoline Herfurth hätte ihre Entdeckung zum Film beinahe verpasst. Sie langweilte sich auf dem Schulhof und wollte gehen. Zum Glück blieb sie.

Karoline Herfurth hätte ihre Entdeckung zum Film beinahe verpasst. Sie langweilte sich auf dem Schulhof und wollte gehen. Zum Glück blieb sie.

Es war ein öder Wochentag Anfang Juni und sauheiß. So heiß, dass Mathe oder Geografie unmöglich waren und uns die Lehrer nach der dritten Stunde hitzefrei gaben; ich bin auf der Waldorfschule in Berlin-Mitte zur Schule gegangen. Während die anderen alle ins Freie stürmten, konnte sich meine Clique nicht so recht entscheiden, was sie machen wollte. Also hingen wir noch lange nach dem Klingeln auf dem Schulhof rum. Die Jungs kickten mit dem Fußball, und ich hatte schlechte Laune, weil niemand wusste, was tun. An den See fahren? In die Eisdiele? Entscheidet euch doch mal, dachte ich und beschloss schon, ohne meine Freunde abzuhauen.

Eine Visitenkarte und eine Einladung zum Casting

Dann sah ich diese außergewöhnlich schöne Frau im Sommerkleid. Sie fragte mich, wo das Direktorat war, und schaute mich ganz lange so seltsam an. Später kam sie wieder, gab mir ihre Karte und lud mich zu einem Casting ein. Ich fand das seltsam. Ich sah aus wie 10, war 15 und total uncool. Ein echter Spätzünder.

Das Casting war für den Film "Crazy". Ich bekam die Rolle, drehte im August mit Robert Stadlober und Tom Schilling - der Beginn meiner Karriere als Schauspielerin.

Straßenmusik mit Geschwistern

Ich mochte den Sommer schon immer gern. Als ich noch klein war, machte ich mit meinen Geschwistern manchmal Straßenmusik. Aber dieser Sommer 1999, das war der Sommer meines Lebens. Heute denke ich oft zurück an den heißen Tag auf dem Schulhof. An diese Langeweile im gleißenden Sonnenlicht. An das Flimmern auf dem Asphalt. Was wäre wohl passiert, wenn ich einfach gegangen wäre? Ich glaube, ich würde ein anderes Leben leben.

Nora Gantenbrink, Hannes Roß/print
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