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Berlinerin wird "Miss 50plus Germany"

Ein ungewöhnlicher Schönheitswettbewerb ging am Wochenende im Bayerischen Wald über die Bühne. Gesucht wurde erstmals die schönste Frau Deutschlands über 50 Jahre. Die Siegerin kommt aus Berlin.

  "Miss 50plus Germany"-Gewinnerin Christine Wache (M.) freut sich mit der Zweitplatzierten Margit Christine Müller-Davidi (r.) und Karen Anne Gottwald (l.), die den dritten Platz belegte

"Miss 50plus Germany"-Gewinnerin Christine Wache (M.) freut sich mit der Zweitplatzierten Margit Christine Müller-Davidi (r.) und Karen Anne Gottwald (l.), die den dritten Platz belegte

Christine Wache kann ihr Glück nicht fassen. Immer wieder greift sie nach ihrer Krone. Zum einen, um sich davon zu überzeugen, dass sie tatsächlich gewonnen hat. Zum anderen, weil das funkelnde Schmuckstück ständig verrutscht. Während Isabel Gülck, 21, die amtierende "Miss Germany", das Krönchen wiederholt zurechtrückt, ringt die frisch gekürte "Miss 50plus Germany" um Fassung.

"Ich habe Schmetterlinge im Bauch und eine Gänsehaut", sagt die 53-jährige Berlinerin. "Der Gewinn ist für mich wie Ostern, Weihnachten und Geburtstag an einem Tag." Wache hatte sich in der Vorauswahl gegen etwa 1000 Bewerberinnen durchgesetzt. In der Endrunde am Samstagabend im niederbayerischen Bodenmais ließ sie dann die übrigen 18 Konkurrentinnen hinter sich.

Dabei sieht es wenige Minuten vor Bekanntgabe des Ergebnisses gar nicht so gut aus für die medizinisch-technische Assistentin. Eigentlich hätte der Titel nach Niedersachsen gehen müssen - statistisch gesehen. Die Jury hat nach zweieinhalb Stunden Schaulaufen im Dirndl, Business-Outfit und Abendkleid fünf Frauen in die engere Auswahl genommen -vier von ihnen aus Niedersachsen. Das flächenmäßig zweitgrößte Bundesland hat wohl nicht nur die schönsten Damen im besten Alter, sondern auch die ungewöhnlichsten.

Eine Oma mit Tattoos

Aus Niedersachsen stammt etwa die älteste Teilnehmerin, Margit Christine Müller-Davidi. Der ehemaligen Lehrerin aus Wendeburg sieht man ihre 72 Jahre Lebenserfahrung nicht an - ein Grund dafür, warum die Jury sie auf Platz zwei wählt. Ebenfalls aus Niedersachsen, genauer aus Syke, kommen die längsten Beine des Abends: Karen Anne Gottwald ist 1,82 Meter groß und macht mit ihrer Wespentaille in jedem Outfit eine gute Figur. Für die neunköpfige Jury ist sie die drittschönste Frau des Abends.

Auch die kinderreichste Teilnehmerin kommt aus Niedersachsen und schafft es unter die Top 5: Mit Aminah Neuburg fiebern am Abend sieben Kinder und ein Enkelkind. Allerdings kommt die 55-jährige gebürtige Kuwaiterin und Hausfrau ebenso wenig auf das Siegertreppchen wie die 50-jährige Krankenschwester Britta Pietsch-Martens, eine zweifache Oma mit großer bunter Tätowierung am Dekolleté. Beide Frauen sind schwarzhaarig - im Gegensatz zu den drei Blondinen auf den ersten drei Plätzen.

Alte Bekannte in der Jury

Die Haarfarbe allein bescherte allerdings noch keine Krone. "Die Gewinnerin hat eine unheimliche Ausstrahlung, leuchtende Augen und ein bezauberndes Lächeln", begründet Juror, Veranstalter und Gründer der Miss Germany Corporation (MGC), Horst Klemmer, die Wahl. "Sieben von neun Juroren haben sie auf Platz eins gewählt und sie hat fast doppelt so viele Punkte wie die Zweitplatzierte." Die Gewinnerin erhält nun einen Einjahresvertrag als Model bei der MGC.

Einer der Juroren war Modedesigner Kay Rainer. Vom ersten Moment an habe Christine Wache ihn fasziniert. "Sie war auch meine Favoritin", gesteht der Moderator des Abends, Joachim Llambi, 48. Für den Chef-Schiedsrichter der RTL-Show "Let's Dance" gab es übrigens ein Wiedersehen mit Ausnahme-Leichtathlet Lars Riedel,45, den Llambi einen "Anti-Tänzer der Herzen" nannte. Auch der Olympiasieger und fünffache Weltmeister im Diskuswerfen trug als Juror zur Wahl der schönsten Frau über 50 bei.

Der Wettbewerb soll nächstes Jahr wieder stattfinden. "Wenn auch mit kleinen Änderungen", kündigten die Veranstalter an. Geht es nach Llambi, kommt bald eine weitere Wahl dazu: "Suchen Sie doch mal den Mister 50plus. In eineinhalb Jahren bin ich dabei."

Claudia Rothhammer, DPA/DPA

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